Speaker 1
Weißes Haar, dem Eisen nahe, in dem er ward eingefroren. (Klavierakkord) Kants.
Speaker 2
Ahaaa. Schön, dass ihr da seid. Hallo und herzlich willkommen.
Speaker 3
Hallo und herzlich willkommen.
Speaker 2
Äh, dieses Intro ist wie Glatteis, ne. Man kann leicht ausrutschen und dann ins Taumeln geraten.
Speaker 3
Und sich den Kopf einschlagen. (lacht)
Speaker 2
(lacht) Und ich halte mich noch irgendwie an dir fest, zieh dich aber gleichermaßen- -mit runter, werde aber so, ähm, als Stützhilfe aufprangen-
Speaker 3
Ja.
Speaker 2
-an der man sich immer gut festhalten kann. Ist Stefan Maria Judokus Tietze.
Speaker 3
Und Flo und den David-Pascal Wild freuen uns sehr, heute euch wieder begrüßen zu dürfen zu einer neuen Folge des Podcasts. Ich habe es nicht verstanden.
Speaker 2
Ich klammer mich panisch an dir fest. Ich reiße an dir runter. Du sagst: „Nein, nein, so funktioniert das, so funktioniert das nicht. So funktioniert das nicht."
Speaker 3
Das Problem ist, weil ich mich auch an dir festhalte. Ähm, und das führt zu so einer Comic-, so Roadrunner-Situation. Eine Comic, äh, Situation, wo wir bar, äh, der Gesetze, der- -physikalischen Gesetze-
Speaker 2
(lachend) Ja.
Speaker 3
-ähh, wider der Natur aneinander geklemmert, beide aneinander geklemmert- -in der Luft stehen.
Speaker 2
Aber sei vorsichtig.
Speaker 3
Ja, wenn wir nach unten gucken, fallen wir.
Speaker 2
Ich bin ausgebildet, denn ich bin ausgebildeter Kampftaucher. Also ich habe 'n Tauchkurs gemacht, in-- als ich ein Kind war und da haben wir auch, äh, ähm, Wasserrettung natürlich auch geprobt, ne. Also du, wie, wenn jemand in Seenot ist, Wassernot, Schwimmnot ist, dann schwimmst du da hin.
Speaker 3
Atemnot. (lacht)
Speaker 2
(Tochter lacht) Atemnot.
Speaker 3
Sagen wir, wie es ist. Du stirbst nicht daran, dass du nicht schwimmen kannst. Du stirbst am Ertrinken.
Speaker 2
(lacht) Ja, und dann, ähm, haben wir das so geübt, wir Kinder in einem Pool. So, ja, einer irgendwie spielt so. Auch da habe ich schon recht gut performt und die Panik war relativ überzeugend. Und, ähm, dann kam irgendwie Jutta an und hat mich dann gerettet so und dann musst du dich so auf dem Rücken schwimmen und, ähm, den Geretteten so auf, äh, auf dir drauf, so, dass du den wie so'n, wie so'n Boot über Wasser drückst, so ein bisschen so.
Speaker 3
Mhm. Ja.
Speaker 2
Und dann ha-- und dann haben wir das so ein bisschen geübt. Dann meinte der Schwimmlehrer: „Es kann aber auch passieren, dass der in, ähm, Atemnot Geratene so panisch ist, sich an dir festklammert, sodass er, ähm, Gefahr läuft, beide zu ertrinken-
Speaker 3
Genau.
Speaker 2
-und dann müsst ihr ihm den Finger brechen.
Speaker 3
Genau. Habe ich auch mal gehört. Man muss denjenigen verletzen.
Speaker 2
Als Neunjähriger dachte mir: „Okay, got it." Aber, also wie üben wir das jetzt? Was genau? Das wurde nie erklärt.
Speaker 3
Mhm.
Speaker 2
Wurde nie irgendwie Techniken oder so. Und ich denke immer, also wenn ich auf jemanden zuschwimmen würde, der im Meer, im, im Petto ist zu ertrinken, denke ich mir: „Sekunde. Erinnere dich an das, was du gesagt hast. Du musst ihm den Finger brechen, echten, echten." (lacht) Ich würde wahrscheinlich direkt anfangen, Finger zu brechen. Ich weiß auch nicht, wie viele. Also je nach Panikgrad einfach so vier bis sechs Finger brechen.
Speaker 3
Aber der Fakt, dass man nicht erklären musste, wie man den Finger bricht, sagt mir wiederum- -dass es sehr einfach ist, jemandem den Finger zu brechen.
Speaker 2
Ich sage mal, ich bin in, äh, Ebersberg in Oberbayern aufgewachsen. Das war ein hartes Pflaster. Da muss man Neunjährigen nicht erklären, wie man Finger bricht. Also da hat jeder in der Grundschule schon mal seine acht bis neunzehn Finger gebrochen, ja. Da, da kannst du davon ausgehen, dass das geht. Das geht wie, wie Zahnstocher.
Speaker 3
Aber können wir kurz über das Wort ertrinken sprechen?
Speaker 2
Ja, bitte. Gerne.
Speaker 3
Weil, es ist tatsächlich ein-- Es ist tatsächlich albern, ähm, weil du würdest ja, wenn du in so einen Kessel voller Essen fällst und darin stirbt jemand, würdest du ja nicht sagen, er hat sich überfressen.
Speaker 2
Genau, richtig.
Speaker 3
Sondern du würdest sagen, er ist erstickt. Er ist qualvoll erstickt. Aber wenn du im Wasser stirbst, ertrinkst du. Es klingt so, als ob du nicht genug bekommen hast.
Speaker 2
Warum ist die Gastronomiebranche überhaupt Teil dieses Erlebnisses, zu sagen, ertrinken?
Speaker 3
So köstlich. (Schmatzgeräusche)
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Ertrinken. Du, du, du, du, du erstickst. Du erstickst.
Speaker 2
Ich glaube, es ist ein bisschen langweilig, weil das habe ich im True Crime Podcast gehört. Eigentlich ist jeder Tod ersticken. Jeder Tod ist letzten Endes, im Gehirn kommt kein Sauerstoff mehr an. Das ist immer der Tod. Egal was passiert, auch wenn du vergiftet wirst.
Speaker 3
Für mich ist Ersticken nicht, es kommt kein Sauerstoff mehr im Gehirn an. Für mich, Laie.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 3
Ich spreche für uns Laien.
Speaker 2
Ach so, das hätte ich sagen müssen. Ich bin kein Laie mehr.
Speaker 3
Ich spreche für uns Laien im Team. Ich weiß, du hast oft die Bodenhaftung verloren. Wir Laien, für uns ist ersticken, es kommt keine Luft mehr in der Lunge an.
Speaker 2
Mhm. Ja, ich glaube, deswegen musste man sich so ein paar Wörter überlegen: erdrosselt, erstickt, ertrunken, damit man so ein bisschen Farbe da reinbringt, irgendwie, ne, damit du so ein bisschen unterscheiden kannst, was es ist.
Speaker 3
An der Stelle eine Serienempfehlung von mir, eine komplett ernst gemeinte Serienempfehlung.
Speaker 2
Im Gegensatz zu den Prank-Serienempfehlungen. Du hast gerade betont, dass es ein Comedy-Podcast ist. Nee, aber du empfiehlst manchmal Sachen und dann nach der Aufnahme sagst du dir: „Der Film ist mega scheiße."
Speaker 3
Der ist mega scheiße.
Speaker 2
Konklave waren Bullshit und die Trottel gehen rein und schauen sich den an. (lacht laut)
Speaker 3
Die kaufen den, die geben Geld aus dafür. Äh, nee, krank, krank Berlin. Äh, eine Serie könnt ihr auf Apple TV gucken. Eine deutsche Produktion. Eine fantastische Serie. Macht richtig viel Spaß zu gucken.
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Toller Cast, tolle Story, sieht fantastisch aus. Macht richtig, richtig Spaß. Habe mich sehr gefreut, das zu entdecken.
Speaker 2
Ja, ähm. Moritz, danke an dein Intro. Vielen Dank, äh, da rein. Es war, glaube ich, in der Art Kammerspiel deine eigenen Gehirnwindungen zum Thema Guido Cantz, der ja aktuell gefroren ist und, ähm, sich in einem limbohaften Zustand bewegt. Ich weiß nicht, ob er überhaupt noch denkt, wenn du, wenn dein Körper gefroren ist, was genau noch überhaupt passiert in deinem Gehirn? Gibt es Gedanken ohne physische Repräsentanz, die man messen könnte? All das sind Fragen, die offen liegen im Fall--
Speaker 3
Die uns nur Guido Cantz nach dem Auftauen beantworten kann.
Speaker 2
Richtig. (lacht) Aber das Auftauen natürlich auch quälend langsam ist, ne. Also vor allem gibt's da nicht so die Theorien, dass wenn du einfrierst, also langsam einfrierst, ne. Das ist ja kein Schockfrosten.
Speaker 3
Moment, warum?
Speaker 2
Das ist ja kein Schockfrosten.
Speaker 3
Das weißt du?
Speaker 2
Ja, das weiß ich.
Speaker 3
Du hast so ein begrenztes Wissen- -über diese, diesen Vorgang.
Speaker 2
Ich habe mich intensiv mit Disney auseinandergesetzt, weil auch ich langsam d-dem Größenwahn erliege und auch darüber nachdenke, mich einfrieren zu lassen. Eh, machen wir in der nächsten Folge. Aber, ähm, in der Folge jetzt erst mal, wenn du einfrierst, ich glaube, da gab es, hat jemand gesagt: „Bitte lasst euch nicht einfrieren. Ähm, hört endlich auf. Dieser Wahnsinn muss aufhören, denn wenn du langsam einfrierst, dann je, je kälter etwas ist, desto langsamer wird es auch. Und dann werden alle, ähm, Aktivitäten im Gehirn verlangsamt und für dich als subjektive Wahrnehmung- Nee, nicht der Tod. Du, du, du bleibst ja am Leben.
Speaker 3
(Flüstern) Aber ich glaube nicht. Ich glaube nämlich nicht, dass du am Leben bleibst. Guido Cantz ist tot. Google, du bist Guido Cantz tot.
Speaker 2
So, und diese Sekunden quasi vor dem Stillstand fühlen sich für dich subjektiv aber an wie Jahre, weil quasi dein Gehirn so stark verlangsamt ist, dass du so Inception-mäßig sich das total langsam anfühlt. Das heißt, für uns ist es: „Ciao, Guido. Ciao. Wie lange sollen wir noch winken? Ah, er ist weg. Okay, wir gehen. Tschüss. Ich sitze im Auto."
Speaker 3
Das ist für ihn zehn Jahre.
Speaker 2
Genau, das ist für ihn siebenhundert Jahre vielleicht.
Speaker 3
Weißt du, was ich meine? Das ist genau meine Angst, dass das jeder Tod ist.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 3
Weil du hast ja gerade gesagt, ich, wir spulen zurück. Jeder Tod ist eigentlich ersticken. Es kommt wenig Sauerstoff im Hirn an. Weil in meinem Gefühl, das reißt ja nicht einfach ab, ne, sondern es kommt immer weniger an und diese Synapsenfluss ist immer weniger langsam. Genau. Deswegen ist tatsächlich bei meiner Angst vor dem Tod vor allem die, dass es sich ewig lang anfühlt.
Speaker 2
Ah ja. Aber vielleicht ist es dann auch noch mal gut, weil so nach siebenhundert Jahren denkst du dir: „So, jetzt können wir auch mal, äh, Schluss machen" und dann findest du dich vielleicht auch besser mit dem Tod ab. Ne, das ist wenn du noch mal ganz viel Zeit hast, weil alle denken ja, der Grund, warum du willst sterben...
Speaker 3
Nach siebenhundert Jahren? Mir reichen fünfzig.
Speaker 2
Subjektiv. Ja, okay, ist doch super. Dann bist du halt noch sechshundertfünfzig Jahre, denkst du dir: „So, voran." Das Problem am Tod ist ja, dass die Leute denken, ah, es gibt noch so viel, was ich noch machen wollte. Ich wollte noch mal auf den Eiffelturm, ähm, hinaufklettern. Ich wollte noch mal ein riesiges Trampolin unterm Eiffelturm aufstellen und von ganz oben da rauf springen. Ich wollte noch mal so fest auf das Trampolin unten am Eiffelturm aufkommen, dass ich wieder komplett nach oben zum Eiffelturm spring.
Speaker 3
Aber diese Sachen machen ja nur Spaß, wenn du noch existierst, indem du so was machen kannst. Wenn du rumliegst, aber dein Gehirn funktioniert noch-Es ist ja, das ist ja die Hölle, das ist ja die, das ist ja die wortwörtliche Hölle. Ich kann ja schon nicht mal 'n Film gucken, ohne dabei auf mein Handy zu starren, weil ich Stimulus brauche. Wenn ich liege und ich guck' die Krankenhausdecke an und ich sterbe langsam und es fühlt sich an wie siebenhundert Jahre (Lachen) mhm.
Speaker 2
Nicht ideal (Lachen), ganz ehrlich, nicht ideal. Herzlich willkommen beim Podcast Ufo, ihr seid bei uns in der Mitte herzlich-
Speaker 3
Eskapismus Podcast. Fan, fan, fan, fan, faaaan.
Speaker 2
Guido Cantz lebt und er ist gerade nicht in der lebenden Hölle gefangen, dass er in einem irgendeiner Gefriergefängnis gerade unendliche Qualen durchlebt. Vielleicht doch, vielleicht tauen wir ihn zur Not einfach mal auf.
Speaker 3
Wir sind zwar ein Comedy-Podcast, aber wir sind auch keine Lügen-Podcast. Wir können uns die Angst nicht nehmen. Vielleicht erleidet Guido Cantz gerade Höllenqualen.
Speaker 2
So, das können wir euch niemals nehmen. Das ist immer eine Option.
Speaker 3
Das ist immer die Angst-
Speaker 2
Das ist immer eine Option.
Speaker 3
-die bei euch und bei uns irgendwo im Hinterkopf existiert.
Speaker 2
Immer eine Option. Egal wer, vielleicht denkt ihr gerade an 'ne Person, mag sein, dass der gerade auftaut oder dass irgendwo der Stecker rausgezogen wurde und Guido Cantz langsam auftaut und dann langsam verkommt auch so. Niemand weiß es, der wird dann schimmelig. Der schimmelt-
Speaker 3
Guido Cantz eingefroren.
Speaker 2
Der ist von innen irgendwie so braun und so, aaach, das ist einfach nicht mehr richtig.
Speaker 3
Googelt das. Googelt weiterhin Guido Cantz eingefroren.
Speaker 2
Ja, bitte.
Speaker 3
Ähm, ich freue mich sehr. Ähm, es ist soweit. Ich hab sie bekommen. Ich hab vor ein paar Folgen davon erzählt. Erinnerst du dich noch? (Schmunzeln) Ich hab meine Farbanalyse-
Speaker 2
Ach ja, richtig. Welche Farben passen am besten zu dir? Du hast dich heute auch schon passend gekleidet.
Speaker 3
Ja, tatsächlich.
Speaker 2
Wirklich?
Speaker 3
Ein kleiner Spoiler. Ich habe mich perfekt gekleidet. Könnt ihr bei Patreon Punkt com Slash ...(Rascheln) (Husten) suchen. Ähm- Grau, er ist grau angezogen. Also, es ist super spannend. Ähm, ich bin, ich bin sehr happy. Ich mache es mal parallel auf. Ähm, ich hab schon angekündigt, jemand in meinem Leben, eine nahe Person hat das auch gemacht.
Speaker 2
War es Guido Cantz?
Speaker 3
Ich habe-- exakt, Guido Cantz, und ich habe first hand gesehen, was es macht. Ähm, Gesichter strahlen plötzlich- -die richtigen Farben zum richtigen Gesicht. Ich war from, from, es war wirklich from doubter to believer. Ich habe nicht daran geglaubt, ich sagte halt, das ist eine Pseudowissenschaft. Man kann natürlich nicht abstreiten, dass manchen andere Farben besser stehen als andere. Das ist ja allen klar, haben wir alle schon mal beobachtet irgendwo. Bei Promis, wenn die den roten Teppich sehen. Keine Ahnung jetzt, Timothy Chalamet, wunderschöner Mann, recht blass. Wenn man ihm 'ne blasse Farbe anzieht, würde man wahrscheinlich eher sagen, hm, unruhig. Er kann's als Entscheidung natürlich trotzdem machen, aber du würdest eher sagen-
Speaker 2
Macht mich nervös, auf so 'ne Art.
Speaker 3
Es macht mich-- Es ist eher ein unebenliches-
Speaker 2
Macht mir hibbelig.
Speaker 3
Timmy. Timmy, man will hinrennen und ihm bisschen mehr Farbe antun.
Speaker 2
Man will ihn schütteln. Man weiß nicht genau, was es ist, aber du machst mich irgendwie ganz kirre heute.
Speaker 3
Und, ähm, da gibt's tatsächlich auch so ein bisschen Untersuchungen. Äh, natürlich gibt's Farben, Farbwissenschaft, aber oft Thema bei uns.
Speaker 2
Kolorologie.
Speaker 3
Erst als eine neue Farbe entdeckt wurde und wir gesagt haben, Moment mal, momentele, was geht da vor sich in der Farbwelt? Da haben wir kurz dreißig Folgen über die Farben gesprochen.
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Von daher, wir wissen, dass das existiert. Aber ey, ich hab mir auch, da habe ich ja erzählt, die Bauhaus-Serie geguckt, wo Johannes Itten, einer der großen Meister der Bauhausschule, hat den Farbkreis aufgemalt. Farbtheorie, was sind Komplementärfarben, was passt zusammen, wo ist am meisten Kontrast da? Ähm, darauf basiert das Ganze auch, ähm, interessanterweise. Und dann geht's Augenfarbe, es geht Hautuntertöne, es geht Haarfarbe. So, für uns ist das alles sehr spannend. Ich würde dich auch bitten, das zu machen. Ich finde das total spannend- Sind wir nicht fast gleich?
Speaker 2
-was du bist. Ne, du hast halt diese toten Augen.
Speaker 3
Ja, okay, das stimmt.
Speaker 2
Aber sonst sind wir richtig eins.
Speaker 3
(lacht) Identisch. Stell dir vor, wir würden die exakt gleiche Farbanalyse bekommen. So, wir sind farb-, wir sind menschlich extrem unterschiedlich.
Speaker 2
(Lachen) Extrem unterschiedlich.
Speaker 3
Also ich könnte nicht-
Speaker 2
Tag und Nacht, Himmel und Hölle.
Speaker 3
-Ich könnte nicht unterschiedlicher sein als du.
Speaker 2
Ja, aber farblich sind wir absolut identisch. Übrigens auch genauso wie Heinrich Himmler. Heinrich Himmler hat genauso wie wir- -ansonsten sehr unterschiedlich... 'N bisschen näher bei dir, als bei, würd ich sagen- Na ja, man berichtet teilweise auch, dass er zum Beispiel nicht so sozial und nicht so rausgegangen ist. Leute, immer wenn zwei Menschen sich vergleichen, gibt es eine Person, die näher an Himmler dran ist als die andere. Fakten. Kalte Fakten. (singt) Kalte Fakten sind ja richtig kalt.
Speaker 3
Ja.
Speaker 2
Ist einfach Faktum. Gar nicht wertend.
Speaker 3
Nee, bei zwei Personen. Natürlich ist Heinrich Himmler irgendwo-
Speaker 2
Dazwischen.
Speaker 3
-Dazwischen.
Speaker 2
Vielleicht sogar fast genau in der Mitte.
Speaker 3
Vielleicht fünfzig Prozent, vielleicht Meridian, vielleicht aber auch 'n bisschen-
Speaker 2
Kleines bisschen.
Speaker 3
Und ich glaube, halt bei uns ist er ein bisschen näher an die, aber-
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
-ich glaub, schon, schon in der Mitte. Wir, wir teilen beide sehr viele Eigenschaften.
Speaker 2
Ja. Aber farblich identisch, also wirklich exakt identisch. Wir drei, also wirklich, wir werden ganz eng aneinander geschrieben.
Speaker 3
So, das Spannende ist, ähm, ich, äh, also erst mal lernt man dann sehr viel über Farben. Man kriegt 'n PDF. Ich hab-- es dauert zwei Wochen. Ähm, ich fand's super, super interessant. So, und dann kommen, ähm, ganz viele Seiten über Farbnerd-heiten. So, und dann kommt, ähm, meine Seite. Und also ich hab mich darauf sehr gefreut, weil ich hab wirklich die Effekte first hand gesehen. Ähm, und es gibt halt die verschiedenen Typen. Es ist aufgeteilt in, ähm, welche Farben man trägt. X-Achse ist from deep to light, also von dunkel bis nach hell. Was steht einem? Und von... Dann gibt's die, die Y-Achse, die ist von unten soft bis oben clear. Okay?
Speaker 2
Okay.
Speaker 3
Und dann gibt es-
Speaker 2
Soft clear.
Speaker 3
Soft und clear. Und dann gibt es warme Farben und cool colors. Und der Hälfte-
Speaker 2
Das ist ein dreidimensionaler Graph, oder was?
Speaker 3
Ähm, nicht ganz. Die, und zwar hat man jetzt der Einfachheit halber unterteilt in die vier Jahreszeiten. Und zwar gibt es den Spring, da gibt es Clear Spring, True Spring, Light Spring. Diese ganzen Leute können warme Farben vertragen. Ähm-
Speaker 2
Was wär jetzt zum Beispiel eine warme Farbe?
Speaker 3
Äh, Braun.
Speaker 2
Okay.
Speaker 3
Oder Orange.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 3
Aber es gibt auch blaue-
Speaker 2
Also herbstliche Fla-Farben.
Speaker 3
Ähm, nee, nicht unbedingt. Es gibt auch, äh-- Orange ist ja, finde ich, 'ne typische Frühlingsbar-- Aber es gibt auch Blautöne, die natürlich, ähm, je mehr Rot die drin haben, auch wärmer werden. Also, so, es gibt warmes Lila, aber es gibt auch sehr kaltes Lila, wenn mehr Blau drin ist.
Speaker 2
Okay.
Speaker 3
Ähm, so, dann gibt's cool, also kühle Farben, ähm, und dann sei gesagt vorneweg, schwarz steht eigentlich nur true winters. Also zum Beispiel so 'n Beispiel für true winter wäre zum Beispiel Timothée Chalamet oder auch Demi Moore oder, also so Leute, die sehr bla- oder-
Speaker 2
Oder Hermann Göring. (Lachen) Na also, man muss ja, nee- Ja, man muss sagen, also, ne...
Speaker 3
Albert Speer hingegen, true autumn.
Speaker 4
(Musik)
Speaker 2
Werbung. Es ist schon faszinierend, ne? Ich bin jetzt kein Experte für Internet und Technik, aber ich muss sagen, wie NordVPN das hinkriegt, dass die trotzdem, dass sie ein VPN sind, also du nicht direkt mit dem Internet, sondern über einen sicheren VPN-Server verbunden bist, trotzdem noch superschnelle Verbindung gewährleisten, ist mir 'n Rätsel. Kannst du mir das erklären? Ich kann's dir auch nicht erklären, das, da sind Magier oder Magierinnen am Werk. Ich dachte immer, es ist langsamer. Klar ist es irgendwie sicherer, aber will ich das wirklich riskieren? Aber nein, seitdem ich benutze, weiß ich, ist es genauso schnell und du bist halt sicher im Netz unterwegs. Und ich hatte ja riesige Angst, weil ich dachte, oh Gott, da muss ich mich jetzt mit beschäftigen und das ist super kompliziert, aber ist es überhaupt nicht. Nein. Mit einem einzigen Klick wird automatisch eine Verbindung hergestellt. Es gibt siebentausenddreihundert Server in hundertsiebzehn Ländern. Das heißt, für dich steht überall der perfekte Server zur Verfügung. Du kannst deinen virtuellen Standort ganz einfach ändern, egal wohin auf der Welt du das möchtest. Du kannst bis zu zehn Geräte benutzen mit einem Konto, kannst da also auch dein Smartphone benutzen, wenn du unterwegs bist mit irgendwelchen unsicheren WLAN-Verbindungen oder so was, kannst du auch da deinen mobilen Internetzugang schützen und ganz viele tolle Angebote nutzen, die du vielleicht sonst gar nicht nutzen könntest.
Speaker 3
Genau, richtig. Auch irgendwie ist das Internet sehr undurchsichtig, was so die Preise angeht. Da verhindert auf jeden Fall NordVPN auch Preisdiskriminierung. Also finde heraus einfach, ob das Produkt nicht woanders vielleicht ein bisschen günstiger ist.
Speaker 2
Ja, surft sicher, verschlüsselt euren Datenverkehr für eure Sicherheit. Es ist kein großer Aufwand. Ab einer gewissen Zeit merkt man das überhaupt nicht mehr. Ich benutze das jetzt auch schon seit einer Weile sehr glücklich und man merkt es wirklich kaum und man weiß einfach nur, man hat im Hinterkopf das wohlige Gefühl, okay, es ist sicher, ich habe keine Angst vor Viren, ich habe keine Angst vor irgendwelchen Hackerangriffen. Und falls ihr das auch mal ausprobieren möchtet, schaut gerne vorbei auf nordvpn.com/podcastinfo. Werbung. Absolut.
Speaker 3
So und dann kommt man langsam, wird er gezeigt, was man selber ist. Und bei mir kam dann, da muss man diese furchtbaren Bilder einreichen mit verschiedenen farbigen T-Shirts. Die hoffentlich sieht die niemand. So, jetzt, ich lese vor. Ist leider auf Englisch, aber wir kommen durch. Wir kommen gemeinsam durch.
Speaker 2
Ich würde die Bilder gerne sehen. Können wir die nicht zumindest für unsere Clubmitglieder verfügbar machen?
Speaker 3
Ja, ich glaube, genau. Die Ganzkörperfotos. Über meine Schulter können die Clubmitglieder auf meinen Bildschirm. Und diesen toten Blick. Und umso lustiger finde ich, was der Text über mich sagt, weil man wirklich so tote Bilder über sich, wie so biometrische Bilder macht, wo sehr viel Gesicht ist und ein bisschen Shirt. Man muss ein blaues Shirt anziehen, grünes Shirt und dann auch pink oder so.
Speaker 2
Und nur kurz, ist das komplett automatisiert oder sitzen da in Mailand irgendwelche Modedesigner und schauen sich das dann so in, ich stelle mir so groß ausgedruckte Fotos vor, wo die dann drüber sitzen mit ihren Turtlenecks und dann da sitzen und sagen, no, no, clear, klar. Hier ist, guys, he is a clear autumn guy. Look at those eyes, look at those cold, fresh cold eyes. He is giving me the chills, guys. He is giving me the real chills. So, that's good shit. That's good german shit. So stelle ich mir die vor. Oder ist es einfach eine Hot Ainda?
Speaker 3
Also, das ist die Frage. Nein, es ist wirklich eine Frau, Anuschka Rees heißt die. Ich kann die an der Stelle sagen. Ist nicht bezahlt. Ich finde die super. Ich folge der auch bei Instagram jetzt. Die macht da sehr viele Farbtheorie und so und macht so kleine Quizzes, wo man erkennen kann, ist das eine warme Farbe, ist das eine kalte Farbe. Ich finde die toll. Also Shoutout.
Speaker 2
Es ist so zwischen super elaboriert und Kindergarten. Ja, Farben. So ein Kindergarten, wo du einfach sagst, die Ente ist gelb, der Elefant ist grau. Und irgendwie 30 Jahre später kommt das alles noch mal, wo du dachtest, ich dachte, das hätte ich alles geschafft, da wäre ich durch. Nein, das kommt noch mal.
Speaker 3
Als Kind lernt man relativ schnell, wenn ich Knetenfarben für sich alle cool, je mehr ich mit Knete spiele und Sand reinkommen und andere Farben. Es wird braun und am Ende habe ich keine Lust mehr. Das da denkt man so: „Eigentlich Farben. I got it. I got it. Und jetzt kommt alles wieder. Es ist tatsächlich von ihr nicht automatisiert, sondern sie schreibt individuell Texte. Da ich jetzt mehrere dieser Sheets kenne, weiß ich das auch. Und sie guckt sich Bilder von dir an, beschreibt Dinge, macht Pfeile in dein Gesicht und sagt dir, was die Besonderheiten sind. Okay, initial impression. Looking at your delicate, soft complexion, I immediately know you are a summer type.
Speaker 2
Complexion ist Hautfarbe, so was in der Richtung.
Speaker 3
A true summer or a soft summer. Your skin tone backs me up. It's muted with a cool undertone. Da geht es dann darum, bei manchen, wenn man die Adern sieht, gehen die ein bisschen mehr ins Grün, manche gehen die ein bisschen mehr ins Blau. Das sorgt für die warmen, manche haben warmere Hautfarben. Wir sind cool as fuck, mach dir keinen Song. Brauchst du dir gar nicht angucken. Du bist so kalt, da gefriert einem ja das Blut in den Adern. What sealed the deal? Your features are quite cool, but in my opinion, your skin tone, your skin is too soft for a true summer. Your coloring has coolness and quite a bit of contrast, but it also has that distinct blended, desaturated look of a soft type. My verdict: You're a summer type that is characterized by softness, a soft summer.
Speaker 2
Soft summer, Stefan. Da haben wir doch schon den Namen für deine Autobiografie: Soft Summer.
Speaker 3
Ich natürlich direkt- Die Stefan Tietze Story. Absolut sauer. Mir gefällt der Name nicht. Warum? Es gibt den True Summer Type.
Speaker 2
Du bist ein Softy Summer Typ.
Speaker 3
Aber Soft Summer. Soft Summer, ja. Warum nicht masculine?
Speaker 2
Nein, Soft Summer... Hard Summer. Nein, du bist ein bisschen wie so eine Luftmatratze am Pool, so weich und irgendwie so...
Speaker 3
Ich bin wie so ein Sommertag, der so in Shark gejumpt hat.
Speaker 2
Genau, wo man schon keinen Bock mehr hat. Es ist schon zu schwitzig.
Speaker 3
Ja, oder zu kalt. So ein kalter Sommertag, der so tu, als wäre es noch Sommer, aber es ist so viel zu kalt und man zieht schon so eine Jacke mit. Man weiß nicht, zieht man die Jacke noch mit oder nicht und es ist bewölkt. Was ist für ein Tag?
Speaker 2
Interessant, Soft Summer, auch der Kannibale von Rothenburg.
Speaker 3
Und Heinrich Himmler. Genau. Dann erklärt sie so ein paar Sachen mit so Feilen. Ich habe Aqua-Eyes, das ist meine Farbe. Also blau? Ja, so grün, so blaugrün-mischmasch. Auch ein bisschen grau. So, jetzt kriegt man dann eine Tabelle und das ist natürlich übrigens auch Soft Summers sind zum Beispiel Jennifer Aniston oder auch Rihanna. Nur damit ihr da Bescheid wisst. Aber auch Mark Ruffalo, was ich lustig finde, Ashton Kutcher.
Speaker 2
Und Osama Bin Laden. Also du bist ein guter Gesellschafter.
Speaker 3
Genau, ja.
Speaker 2
Rihanna?
Speaker 3
Ja, Rihanna ist auch Soft Summer.
Speaker 2
Aber jetzt genau. Also ne, komplett vorbehaltlos.
Speaker 3
Es geht nicht die Hautfarbe. Es geht die Kontraste und die Farben, die deine, die das. Es geht nicht nur deswegen haben wir gerade drei Dimensionen aufgemacht. Du machst jetzt wieder zwei Dimensionen auf. Es geht den Kontrast Level.
Speaker 2
Du kommst heute eindimensional unterwegs. Ja genau. Ich brachte dir da gar keine Vorstellung.
Speaker 3
Ja, wir waren gerade schon mal weiter. Wir waren gerade bei drei Dimensionen. Du klappst langsam wieder den Würfel zusammen.
Speaker 2
Aber spannend, dass sowohl Rihanna als auch du die gleichen Typ haben und die gleichen Farben tragen sollst. Das heißt, eigentlich musst du jetzt bei Red Carpet ein besonderes Augenmerk auf Rihanna legen. Ihr könnt gerne Bilder von Rihannas Outfits posten, einfach Stefan Tietze Ideen zu geben, was ja ihm auch gut stehen würde.
Speaker 3
Jetzt muss ich dazu sagen, Red Carpets stehen generell nicht so viel. Mir nicht.
Speaker 2
Stimmt, du bist auf dem roten Teppich, bist ja komplett verloren.
Speaker 3
Rot ist so stimmt. Jetzt ist es super spannend. Welche Farben stehen mir? Und da zeigt mir das doch ein bisschen, dass das PDF ein bisschen automatisiert ist, zumindest dann nach dem Resultat Soft Summer, weil einer der Sätze ist: „You're the Queen of Grace. Das, finde ich, wäre mein besserer Name für meine Biografie.
Speaker 2
Ich muss gerade überlegen: Soft Summer oder Queen of Grace.
Speaker 3
The Queen of Grace. The Queen of the Grace. Also Stefan Thies ist the Queen of Grace.
Speaker 2
Großartig.
Speaker 3
Ich bin the Queen of Grace und spannend, weil ich habe immer viel grau getragen. Mag ich.
Speaker 2
Also war es komplett sinnlos?
Speaker 3
Ja. Schwarz zum Beispiel steht den wenigsten. Schwarz, wirklich nur True Winters, weiß auch nicht. Alle sehen ein bisschen blass aus, ein bisschen verloren in weiß. Einfach, weil es nicht dem Farbspektrum.
Speaker 2
Gut, es ist unser Merch nun mal schwarz. Das habe ich auch gedacht. Das ist natürlich jetzt ein riesen, riesen, riesen Problem, weil wir natürlich...
Speaker 3
Wir müssen neue Schiffe aus dem Suezkanal bestellen.
Speaker 2
Ja, oder halt einfach oft waschen. Also da geht die Farbe schnell raus. Macht euch da keine Aufnahme.
Speaker 3
Habe ich auch gedacht. Bei Grau ist natürlich cool, einfach sehr viel waschen und dann wird es irgendwann im Hintergrund liegen drauf. Das ist egal, was es ist. Oder braun. Ja. Ja, und meine Farben sind halt... Also alles, was in Richtung Burgund, Lila, Flieder geht. Ich brauche nur kalte Farben.
Speaker 2
Flieder. Was ist denn Flieder für eine Farbe?
Speaker 3
Lavandel, Lavender.
Speaker 2
Warte, was ist Flieder für eine Farbe?
Speaker 3
Flieder. So lila, lilierig.
Speaker 2
Okay, lilierig.
Speaker 3
Aber nicht burgund. Burgund ist...
Speaker 2
Also du bist burgund und lila.
Speaker 3
Guck mal, ich zeige dir mal meine Farben. Guck mal, das sind meine ganzen Farben. Und-Dafür macht mans ja.
Speaker 2
Okay, ich sehe da viel Pink oben, unten ist ein bisschen grün mit dabei, in der Mitte blau.
Speaker 3
Aber alles kalte Farben.
Speaker 2
Was fehlt, sind knallige Farben rot. Da ist ein bisschen-- mittelig hast du was Türkises drin, was ein bisschen knallig ist, aber ansonsten...
Speaker 3
Knallige Farben sind gar nicht gut für mich. Ich bin ein Soft Summer. Soft Summer verträgt gar keine knalligen Farben. Knallige Farben sind für mich schädlich, weil die meine Softness, meinen meinen Soft-Soft Typ zu over barren.
Speaker 2
Ah, verstehen. Du würdest quasi untergehen unter deinem T-Shirt? Das T-Shirt würde dich überdecken, überstrahlen quasi.
Speaker 3
Übertümchen.
Speaker 2
Richtig.
Speaker 3
Ich habe mir zum Beispiel--
Speaker 2
Ne, du kannst nicht mit deinem T-Shirt mithalten. Also wenn du jetzt ein knallrotes T-Shirt tragen würdest-
Speaker 3
Okay, sorry.
Speaker 2
-dann kämst du nicht mehr mit mit deinen T-Shirts.
Speaker 3
Du hast noch nie so viel Energie ever in diesem Podcast. Plötzlich kannst du nicht aufhören.
Speaker 2
Ja, okay.
Speaker 3
Ich habe mir jetzt zum Beispiel das Deutschland-Trikot bei der EM gekauft, das pinke.
Speaker 2
Richtig, ja.
Speaker 3
Das ist die schlimmste Farbe für mich.
Speaker 2
Moment, die ist doch dabei, oder nicht? Da sind doch solche Pinktöne dabei, ne?
Speaker 3
Ja, aber again, Soft Summer, kalt. Jetzt ist Pink kalt, super kalt, aber es ist viel zu knallig. Das ist zuuu...
Speaker 2
Pink ist kaaalt, Leute. also ich bin da noch nicht tief drin, aber ist anscheinend 'ne- -wissenschaft für sich.
Speaker 3
Folgt ja mal bei, da kannst du die Quizze machen. Ich check da auch noch nicht so viel, aber wir kommen da langsam rein. Es gibt so ein paar... Genau, also heute habe ich mich zum Beispiel generell... Also meine ganze Garderobe kann ich jetzt weggeben. (lacht) Die ist jetzt komplett--
Speaker 2
Aber die Frage ist: Wem gibst du die jetzt? Weil du müsstest ja jetzt eigentlich, eigentlich müsste man in sein Instagram-Profil reinschreiben, was für ein Typ man ist, damit man genau farblich irgendwie- -leuten auch weitergeben kann.
Speaker 3
A soft summer.
Speaker 2
Eigentlich müsste die gesamte Population einmal diesen Test machen und dann wird Kleidung einfach nur rotiert.
Speaker 3
Genau.
Speaker 2
Von Leuten, die es brauchen, zu dem geben. Niemand kauft, die Modeindustrie liegt brach, endlich, was ja eh schon mein Ziel ist-
Speaker 3
Das war unser Ziel, seit Folge zwei.
Speaker 2
-seit zweitausendein. Ahhhm.. Und dann haben eigentlich alle das, was sie brauchen, ohne dass jemand was Neues kaufen muss. Echt ideal. Aber, also ich meine, das wird sich ja, also ich meine, das wird sich ja auch ändern, oder? Ist das nicht auch Moden unterlegen? Weil, es gibt ja auch Mode, oder nicht?
Speaker 3
So, das ist ja--
Speaker 2
Dann in fünf Jahren ist das ja anders, oder nicht?
Speaker 3
Wo man sieht man seine Farben und es sind so, weiß nicht, fünfzig Farben. Und man sieht die jetzt und denkt sich: „Ja, und das will ich jetzt anziehen?" Und dann laufe ich aber jetzt neuerdings durch die Welt, auch online, jetzt mal metaphorisch gesprochen, laufe ich jetzt mit diesen Farben herum und sehe dann doch sehr viele Modestücke oder, ähm, weiß ich nicht. Dann habe ich vintage nach so Jacken geguckt, die dann irgendwie diese Farben haben. Man findet dann doch relativ viel. Dann kann man das so dranhalten, sein Handy mit diesem Farbding. Und ich finde das total super, weil du wirst ja erschlagen. Die Modewelt bietet dir so viel an ahhhm und ich habe da ja keine Ahnung vorhin.
Speaker 2
Ja, klar.
Speaker 3
Ich interessiere mich dafür, aber ich habe keine Ahnung davon.
Speaker 2
Vor allem, du bist ja ein riesen Accessoire-Typ. Also man sieht dich ja eigentlich nie mit leeren Händen. Du hast irgendwie dein Eis in der Hand und da kannst du jetzt natürlich auch keinen Schlumpf mehr essen.
Speaker 3
Hier, Cactus Green.
Speaker 2
Cactus Green. Du musst jetzt Kaktus-Eis essen, ob du willst oder nicht. Wenn du-- Also du willst den Sommer rocken, Queen of Summer, sehe ich vor dir.
Speaker 3
Queen of the Greys.
Speaker 2
Queen of Soft Summer, Queen of Grey Summer.
Speaker 3
Queen of Soft Summer.
Speaker 2
Das heißt, du kannst jetzt eigentlich auch nicht mehr Schlumpf essen als Eisbecher, weil es weiß sich total mit deinen Farben. Du musst jetzt leider Kaktus essen. Was du hasst! Du hasst den Geschmack von Kaktus.
Speaker 3
Hasse ich.
Speaker 2
Aber farblich...
Speaker 3
Ja genau, das passt halt so zu meinem Gesicht.
Speaker 2
Du isst das Eis ja auch nicht. Du lässt es einfach nur in deiner Hand schmelzen, um auf den Fotos dann cool auszusehen.
Speaker 3
Dieser Pulli zum Beispiel, der, das ist, würde ich sagen, geht als True Grey oder Stone Grey durch. Deswegen ist der gut. Ahhhm, ich habe oft einen helleren an. Den kann ich jetzt auch wegverbrennen, kann ich den jetzt. Die große Kleiderverbrennung.
Speaker 2
Ja, der kommt weg.
Speaker 3
Genau. Heinrich ????? So, also dann zum Beispiel Blautöne, ahhh, auch ins hellere. Generell, manche Sachen finde ich spannend, die habe ich mir schon gekauft. Ich habe mir mal so ein Shirt gekauft, wo ich dachte: „Oh, das steht mir gut." gar nicht meine Farbe, so ein Sage Green. (lacht) Und dann sehe ich es jetzt, ist einfach eine Farbe, die mir offensichtlich- -nachgewiesenerweise steht. Also das ist super spannend und dann, ehhh, sieht man auch, wie ich finde, tatsächlich die Unterschiede. Also hier gibt es so ein paar Bilder. Guck mal hier auf dem ersten Bild. Du siehst wirklich, das sind Soft Summers und du siehst, weiß, was es mit der Haut macht und dann so ein klares Grau, was es mit der Haut macht.
Speaker 2
Boah, aber ich denke mir, bei so einem Foto spielen da nicht so viele Aspekte mit rein? Also man kann so unterschiedlich aussehen auf einem Foto. Welche Beleuchtung, welche Filter, welches Color Grading und so. Das sind ja so feine Unterschiede, oder? Also ich habe mal, ich habe ja viel-
Speaker 3
Aber du siehst ja auch, du würdest ja auch sagen, dass du in manchen Sachen besser auswirst als in anderen Sachen. Jetzt weiß man dann als Laie nicht, woran das liegt. Aber schau mal bitte, was das Braunton mit der Hautfarbe macht. Und dann trägt man so ein kaltes Braun und das sind jetzt auch alles Soft-Summer-Typen. Ich bin da sehr drin.
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Ich bin sehr davon begeistert, weil tatsächlich ist es ja einfach, also Farben und wie die zueinander stehen, ist ja nachgewiesen. Also was es mit einem macht. Das ist ja schon, da gibt es ja eine Grundlage. Jetzt muss man dem nicht folgen, wenn man sich jetzt anzieht. Jeder kann machen, was er oder sie will. Ahhhm, ich finde, es ist für mich eine coole, ahhhm, so eine coole Form. Einfach ein cooles Raster, in dem ich mich jetzt bewege.
Speaker 2
Du kannst jetzt, wenn jetzt mal wieder jemand auf Reddit kommentiert: „Oh, wer hat Stefan denn das Outfit rausgelegt? Totaler Griff ins Klo", kannst du sagen-
Speaker 3
Seitdem Armani ihn ausrüstet, so huuh, geht es bergab mit ihm.
Speaker 2
Kannst du sagen: „Nein, objektiv wissenschaftlich steht mir das und ich sehe aus wie ein cool gentile stag."
Speaker 3
Okay.
Speaker 2
Big Cock, stag, sehe ich aus-
Speaker 3
Big dicked summer.
Speaker 2
-mit diesem Outfit. Du kannst jetzt objektiv angehen.
Speaker 3
Finde ich gut, ja. Finde ich gut.
Speaker 2
Also ich finde es krass. Ich finde es beeindruckend.
Speaker 3
Mir hat das sehr viel Spaß gemacht, ahhh, das zu lesen und jetzt noch ein bisschen die, ahhhm, ich war jetzt lange nicht zu Hause. Jetzt bin ich wieder zu Hause. Ich werde meinen Kleiderschrank komplett umstrukturieren gemäß meiner Farben. Ihr werdet mich hier nicht mehr in weiß sehen.
Speaker 2
Nein.
Speaker 3
Und wenn, dann erinnert er mich und sagt: „Stefan, weiß macht dich blass."
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Weiß macht dich blass und fahl und aschig und kaputt.
Speaker 2
Ich glaube, ich habe nur Angst, dass wir halt weiter auseinanderdriften. Also du warst sonst, also ich sage mal, optisch jetzt einfach ansprechender fürs Auge. Ich bin kantiger. Und ich habe jetzt natürlich das Gefühl, dass wenn wir noch weiter auseinanderdriften, wird es natürlich schwierig für Videoproduktionen, dass man einfach fast schon so einen drei D-Effekt hat, dass einer total blau, der andere total rot ist, dass das fast schon so ein flimmeriges Gefühl ist, weil eigentlich habe ich mich immer schon an dir festgeklammert. Immer wenn du einen Schritt modisch nach vorne gemacht hast, habe ich versucht, dir hinterherzuhecheln.
Speaker 3
Einen zurück machen zu müssen. Okay.
Speaker 2
(lacht) Um die Balance zu halten. Um die Balance zu halten, habe ich mich noch mal nach hinten geworfen und jetzt habe ich das Gefühl, die Balance stimmt irgendwie nicht mehr zwischen uns.
Speaker 3
Weil ich fünf nach vorne mache und du hinterherrennst.
Speaker 2
Richtig, genau. Ich bin links abgebogen und bin jetzt wo ganz anders unterwegs, weil wie gesagt, ich musste leider einen Pulli wegschmeißen, weil ich scharfe Soße drauf geschmiert habe. Das heißt, das ist halt so mein modisches Niveau und ich habe das Gefühl, du ziehst nach vorne und ich bin nicht mehr im Windschatten. Ich bin nicht mehr in deinem Windschatten hab ich das Gefühl.
Speaker 3
Ich verstehe ja auch, du interessierst dich ja auch nicht so doll wie ich, wir haben andere Interessen. Ich habe auch keine Ahnung von Mode. Ich finde es nur teilweise spannend. Ich mag Farben jetzt auch. Es passt auch in meine Malphase, wo man lernt, was mischt man mit was, was zu ergeben.
Speaker 2
Hat das denn deine Kunst beeinflusst, jetzt diese Farbanalyse? Weil, stehen dir deine Bilder oder gerade nicht? Und was sagt das aus über deine Kunst?
Speaker 3
So, und da fängt man jetzt mal andere Nachfragen zu stellen. So, und da fängt dieser Podcast an, ein drei Sat Podcast zu werden. So, und jetzt machen alle aus.
Speaker 2
Ja. (lacht)
Speaker 3
(lacht) So, das war das Ende des Podcast-Epos. Wenn man sich jetzt fragt, rückblickend, wo ist es auseinandergedriftet? Wo haben wir die Hörer verloren?
Speaker 2
Es war genau dieser Punkt. Hälfte. Aber gibt es jetzt gewisse Regeln für dich?
Speaker 3
Ja, kalte Farben. Nur kalte Farben.
Speaker 2
Okay, aber ich meine jetzt eher so was wie Lebensführungsregel, weil so ein Studio ist jetzt raus. Oder? Weil wenn du jetzt dein Teint verändern würdest...
Speaker 3
Nein, die Farb-- meine Hautfarbe hat geringen Einfluss nur darauf.
Speaker 2
Okay.
Speaker 3
Es geht um die, es geht um die Sättigung. Manche haben so...
Speaker 2
Es geht nicht nur deine Augenfarbe.
Speaker 3
Auch.
Speaker 2
Aber wenn du jetzt zum Beispiel eine Sonnenbrille trägst-
Speaker 3
Ja klar.
Speaker 2
-dann ist das ja wieder komplett-Disbalance, alles ist wieder neu gewirbelt, die Knete drückt sich aneinander, du bist an der Haare dran, das ist 'n Popel.
Speaker 3
Farbe ist ja gleich
Speaker 2
ah zum Beispiel. So, wenn ich die Färbe. Dürftest Du jetzt deine Haarfarbe nicht mehr färben?
Speaker 3
Doch, da steht drin, welche welche. Oh.
Speaker 2
Dann können wir da doch mal reingucken. Das würde mich mal interessieren. Was wirklich? Potentielle zukünftige Haarfarben für Stefan Tietze auch gerne hier mal den das ein oder andere Photoshop Tool anwerfen.
Speaker 3
Also Make up soll ich bright in intense Colors vermeiden? Also Roten ich soll roten Lippenstift vermeiden und lieber eher soft Definition berry lips zum Beispiel.
Speaker 2
Ja, okay.
Speaker 3
Ich soll auch too much contrast, also was ich Augenumrandung schwarz Okay. Vermeiden. Kann ich bei mir sehen. Billie Joe Armstrong von Green Day, der Sänger Ja. Schwarze Haare
Speaker 2
Knallige Farben
Speaker 3
Da macht Sinn. Gibt dem halt einfach Lidschatten. Bei mir glaub ich nicht, ich soll das vermeiden. So, das haben wir hier Hair Color. Also genau, meine Naturhaarfarbe, so aschblond, dunkelblond. Ich kann aber auch neutral medium brown vertragen. Wow. Ich kann auch 'n neutral dark brown vertragen, darkest brown silber und natural grey.
Speaker 2
Okay. Silber Also auch hier bin ich hier noch am Spaß. The Silver Queen könnte natürlich auch noch rauskommen, wenn Du dich entscheidest, die Haarfarbe zu ändern. Okay, find ich gut. Interessante Aussichten für die nächsten Phasen von Stefan Tietze, die dann vielleicht auch mit anderen Haarfarben begleitet werden.
Speaker 3
Ganz ehrlich, ich find die die Anoushka Bres ist 'n Berlin, ist 'ne Deutsche, glaub also weiß nicht, wohnt jetzt mitten in Berlin. Wenn ihr da Interesse daran habt, die macht das alleine, die die die bringt cool Farben bei. Ich find's megageil.
Speaker 2
Ich find's Weißt Du, ich find's Ja.
Speaker 3
Und warum ich das so toll finde, ist, Menschen mit 'nem Nischeninteresse, generell Nerds in irgend ein, die sich in irgendeine Richtung brachial durch Wissenswand und Wissenswand geworfen haben, Okay. Bis sie einfach so in eine Richtung gemarschiert sind. Ich find das toll.
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Menschen, die so einfach sich ein Interesse schnappen, weil das bin ich nicht. Bin ich überhaupt nicht. Ich hab ganz viele Ja. Nischeninteressen und ich verlier das Interesse, sobald das sobald es tiefer geht und ich merke dann den krügermäßig, oh, da ist aber noch viel nachzuholen. Aber sie ist ihrem Thema treu geblieben und hat da viel Erfahrung. Und dann natürlich muss man auch sagen, professionelle Stylisten und so, die die Stars ausstatten, die wissen ja auch immer.
Speaker 2
Ja, aber was Was Du vorhin angemerkt hast, find ich ganz interessant, ist natürlich der Red Carpet mit seiner Röte schon relativ viel Outfits wahrscheinlich vordefiniert und man sagen kann, okay, das ist 'n gewisser Red Carpet Look, weil das sicher auch anpasst. Habe ich
Speaker 3
mich schon genau überlegt, aber In Zürich gibt's das den den Green Carpet beim Züricher Filmfest.
Speaker 2
Ach Gott. Da muss ich halt dahin. Gut, dann kannst Du sie aber in der Postproduction auf dir machen, ne. Also grün kriegst Du immer raus.
Speaker 3
Nee, weil die Oscars zum Beispiel
Speaker 2
Ist nicht, nee, gar nicht deins?
Speaker 3
Ja, oder dann, also klar, wenn's hart auf hart kommt
Speaker 2
Ist aber auch eine gute Ausrede, ne. Also ich ich will immer Ausreden sammeln in meinem Leben. Gute Frage. Und wenn jemand sagt, ey sag mal, jetzt Met Gala, kommst Du vorbei und ich sag so, boah, der Teppich beißt sich leider mit meiner Komplexion total, da kann man dich leider nicht rumkommen, ne. Ach ja, verstehe ich ja total, ne. Also find ich gut, dass man hier son bisschen mehr Ausreden Köche hat.
Speaker 3
Jetzt würde ich mir wünschen, dass Du es auch machst.
Speaker 2
Ja. Und dann möchte ich, dass Du Ich hab aber leider, glaub ich, die verlangten T-Shirts nicht wirklich. Ich hab, nee, aber das Wenn es heißt blaues T-Shirt, ich hab einen Pullover mit 'ner ganz drauf mit 'ner Sprechblase und da steht drin wow. Genau. Also ich weiß nicht, ob das passt als Analysefoto, ob man da drauf anspringt.
Speaker 3
Genau, wir gucken mal rein, lustige T-Shirts nicht tragen.
Speaker 2
Ah, okay.
Speaker 3
Lieber nicht tragen. Medium Jokes. Ja. With the Medium Complexion. Da seid ihr hier schon richtig.
Speaker 2
In Moderately funny. Not too funny.
Speaker 3
Also ich, diese PDF liebe ich. Geil. Ja, und hier zum Beispiel, i especially love these colors on you. Cactus Green, ash gray, soft burgandy, deep tear, son Petrol.
Speaker 2
Was ist los mit Kaktus? Wer, ich hab das Gefühl, irgendjemand versucht aktuell, Kakteen zu pushen. Ja. Ich hab letztens 'n gewisses Sortiment an Softdrinks gesehen. Ja. Und hab da gesehen, peach, lemon, Pfirsich, Zitrone. Ne, so die Klassiker. Ja. Und dann aber Kaktusfrucht. Und da dachte ich mir, bei mir potenzielle Softdrink Geschmäcker ist Kaktusfrucht auf sechsundachtzig.
Speaker 3
Aber liegt es daran, dass Du, weil Du nicht genau weißt, was es ist?
Speaker 2
Auch absolut. Absolut. Hast Du, wenn ich jetzt sage, Kaktusfrucht, hast Du 'n Geschmack im Mund?
Speaker 3
Ja, den vom Kaktus Eis, also Ananas.
Speaker 2
Aber das Kaktus Eis schmeckt nicht nach Kaktus. Eben. Du meinst den Brezelkaktus?
Speaker 3
Genau.
Speaker 2
Hat Generationen von Kinder in die Irre geführt. Dass so Kaktus schmeckt. Vorgegaukelt, dass Kaktus köstlich ist.
Speaker 3
Und britzelt.
Speaker 2
Und dann bist Du und dann denkst Du, 'n köstlicher Kaktus bist Du irgendwo in Kansas. Ja. Denkst Dir, das ist 'n köstlicher Kaktus Kansas. Und dann kriegst Du am Ende nur Nadeln im Mund.
Speaker 3
Genau, ich
Speaker 2
Das funktioniert nicht. Irgendjemand, ich glaub irgendjemand da draußen, das neue Superfood soll Kaktus sein. Ich glaube, irgendwann kommt raus, dass irgendein Kaktus Produzent irgendwie ganz lange schon subtil versucht, die Industrie zu beeinflussen.
Speaker 3
Ich mag aber auch zum Beispiel und da setze ich mich jetzt wahrscheinlich in die Nesseln, in die Kriterien. Die Stacheln. Ich mag Kokoswasser zum Beispiel auch gar nicht. Wirklich?
Speaker 2
Ja, da bist Du jetzt tief in Nesseln.
Speaker 3
Bin ich jetzt in Nesseln gesetzt?
Speaker 2
Da kommst Du so schnell nicht mehr raus.
Speaker 3
Hab ich mir jetzt in Nesseln gesetzt?
Speaker 2
Da kommst Du so schnell nicht mehr raus. Das war's. Ja. Das war's.
Speaker 3
Bereu dich jetzt in den Nesseln?
Speaker 2
Ja, ja, ja. Du du ertrinkst am Kaktus Wasser.
Speaker 3
Weil es gibt ja dieses Berliner, diese Dosen, diese schicken Dosen, wo so kaktus so so Kokoswasser drin ist. Und das sieht so toll aus, das trinken so hippe Leute. Da hab ich einmal probiert, dachte mir, oh, was trinken die hippen Leute?
Speaker 2
Was ich früher sehr gern getrunken hab, ist Kaktusmilch mit Pfefferminzsirup. Pfefferminzsirup generell sehr schön. Milch? Kokosmilch. Also Kokospfefferminz mit Kaktuskokos. So, jetzt haben wir's. Ja. So, das ist sehr frisch. Ich mag generell grüne grün ist, glaub ich, meine geschmacklich gute Farbe. Sehr gut. Man kann natürlich auch noch mal einen Knospentest machen, ne. Sehr gut. Schickt mir, schneid dir mal drei Geschmacksknospen ab und schick sie mir in 'nem Briefumschlag und ich sag dir genau, welche Farben dir gut schmecken, in welche Richtung es da geht. Tatsächlich bin ich grad auf 'ner Art kulinarischen Revolution, weil ich hinterfrage aktuell so meine Einstellungen zu gewissen Gerichten. Mhm. Man sagt ja immer, ah, nee, das mag ich nicht so. Mhm. Das esse ich nicht gerne. Aber man isst es dann zehn Jahre lang nicht teilweise. Mhm. Und die die Palette hat sich verändert, der Körper hat sich verändert. Man ist fett geworden, man ist langsam geworden.
Speaker 3
Man ist eh alles schon egal.
Speaker 2
Ist eh alles egal. Und dann denkt man's neu und denkt sich, warum hab ich das die letzten zehn Jahre nicht genossen eigentlich? Und für mich ganz neu entdeckt, ist Mineralwasser. Ich hab ganz, ganz lange kein Mineralwasser getrunken.
Speaker 3
Ja, Heinrich Himmlers Lieblingsgetränk.
Speaker 2
Ja, okay, aber jetzt gar nicht Nee, ich meine Nur. Nee, aber darum ging's gar nicht in in der Hinsicht, sondern schön Kasten Mineralwasser zu Hause. Ich immer nur Leitungswasser, immer schön meine ranzige, ekelhafte, schon lange hätte zum Pfand gebracht werden müssen, eine alte Plastikflasche immer wieder neu befüllt mit Leitungswasser. Und Mineralwasser waren mir immer die Leute mit ihrem Drückdrücker da. Also das war für mich das komplizierteste für den geringsten Wert. Also Du musst dir sone CO2 Kartusche unter der Hand an der Kasse, dann musst Du zum Edeka dir. Was? Hey.
Speaker 3
Hey. Ich brauch noch eine c s w a t c o zwei bis Bist Du warm?
Speaker 2
Ich mach mal halt die Frage.
Speaker 3
Hey. Wie lang wie lang gehst Du hier einkaufen?
Speaker 2
Hast Du deine Kartusche dabei? Wie lang kauf ich Hast Du deine zwölf Kilo schwere Stahlbetonkartusche dabei?
Speaker 3
Ja, bleib ganz ruhig. Die hab ich dabei.
Speaker 2
Ja, dann hiebst Du sie mir mal rüber. Hier. Okay. Okay, hier ist eine neue.
Speaker 3
Die ist nicht schwerer komischweise.
Speaker 2
Keine Sorge, Du kannst damit gut zwei, drei Liter Mineralwasser machen, ja. Kein Problem, okay. Okay. Alles klar, macht sechshundert Euro.
Speaker 3
Und Du kaufst und Du kaufst c o zwei, c o zwei.
Speaker 2
Ist zu kompliziert. Dann schleppst Du das durch die Gegend, dann hast Du's zu Hause und dann nimmst Du Leitungswasser mit soIrgendwie noch mal exudiert alles, alles wacht auf, die ganze Siedlung wacht auf und dann hast du so dieses schäbige Ding oder du musst Kästen schleppen. War mir immer zu nervig, wo ich immer dachte, dann hol dir doch Cola 'ne Mate oder so, aber jetzt Mineralwasser. Ich hab's mir wieder reingegönnt. Sehr gut. Und ähm
Speaker 3
ich ess jetzt man kanns auch upspicen mit 'nem bisschen Zitrone.
Speaker 2
Nein, (übersprechen 00:00:18) niemals, niemals, niemals vor paar Nessel, Nesselalarm.
Speaker 3
Schon wieder, bin ich schon wieder in der Nessel.
Speaker 2
Du bist tief Du bist tief in den Nesseln. Du bist gar nicht aufgestanden. Du hast gar nicht versucht aufzustehen als ...
Speaker 3
Ich ruf einfach mal aus dem Nessel. Du liegst immer noch in den Nesseln. Okay.
Speaker 2
Du liegst immer noch in den Nesseln. Moment, du kugelst den Hang runter. Unten sind noch mehr Nesseln. Und unten sind noch mehr Nesseln. (Jubeln) Runter Nesseln. Und ist richtig lecker. Und es ist schön, weil du kannst es genießen, aber es ist auch britzlig. Ich mag das richtig Harte, was so richtig dir die, die, die Kehle wegätzt, was da so richtig einmal durchwischt mit dem Magen. (lacht)
Speaker 3
So lustig, dass du so oft, wenn du beschreibst, wenn du Dinge beschreibst, die du magst, ja Beobachtung, okay ähm ist es Selbstverletzung. Ja, richtig. Pass auf, und zwar, wenn du von heißen Bädern, die du gerne nimmst, ja dich beschreibst, betonst du oft, wie heiß und wie eigentlich viel zu heiß und schmerzhaft. Und ich bin, Zitat, ich war durch, ich war durch wie eine reife Gans.
Speaker 2
Ich war gar.
Speaker 3
Ich war gar, Haut war rosig und zum Essen bereit. Also so sagst du das zum Beispiel.
Speaker 2
Goldgelb.
Speaker 3
Genau, Kannibale von Rothenburg, ich bin deins. Ja. Ähm Und dann jetzt wiederum beim Wasser sagst du auch, ja ja, ich mag es lieber, je mehr es mir wehtut. Frage: Hast du vielleicht bei Genuss eine selbst verletzende-Ja, auf jeden Fall. Und warum rauchst du dann nicht?
Speaker 2
Definitiv, definitiv. Ähm Ich will mir schaden, ich will, dass es weh tut, weil Schmerz und Genuss liegen ganz nah aneinander. Weil wenn es nicht weh tut, dann kannst du es ja unendlich viel genießen und dann ist es auch nicht mehr reizvoll so. Das ist ja das, wenn du irgendwie-Die Endlichkeit ist dir wichtig. Die Endlichkeit und auch das, keine Ahnung, wenn du jetzt was isst mit viel Kalorien, ist es auch so, okay, ich darf nicht so viel davon essen und dadurch wird es interessant. Und hier ist es eben einfach der Schmerz, dass du dir das nicht einfach literweise runterkegeln kannst, sondern einfach irgendwann die Kehle sagt-Zurück zum Verb.
Speaker 3
Zurück zum Verb.
Speaker 2
Kegeln. Kekeln. Nee, Kegeln. Du hast ja, nee, du hast ja noch Bronchien, oder? Hast du noch Bronchien?
Speaker 3
Ich habe noch mehrere Bronchien.
Speaker 2
Oder Mandeln?
Speaker 3
Ja.
Speaker 2
Was ist irgendein, das ist meine Vorstellung des Rachens ist, da hängt eine Menge rum. Bronchien, ja Mandeln, ja Mandelsteine, Katakomben.
Speaker 3
Und das ist halt irgendwas da. Und in einem Gespräch, jemand sagt: „Ich habe meine Mandeln rausbekommen." Ja. „ich habe meinen Gaumen zähpchen raus bekommen. Alles stelle ich mir gleich vor, wie dieses Dingen.
Speaker 2
Adamsapfel, alles kehlig irgendwie Zeug. Da ist einfach Salat.
Speaker 3
Ich stell mir alles wie diesen Pfropfen, der von oben herunterhängt in der Kehle vor.
Speaker 2
Genau. Und wenn Comicfiguren schreien, dann wackelt der so. Wenn so Werner so ganz laut schreit, was schmerzt, dann wackelt so ja oder Homer dieses Ding da so noch drin. Was das ist? Oder Bart. Und das sind für mich diese Bowling Pins oder so, sehe ich da hinten. Aber sag mal, was habe ich denn rausbekommen?
Speaker 3
Die Pupillen. Pupillen. Puppellen.
Speaker 2
Du hast die Pupillen rausnehmen lassen. (kichern) Jetzt hast du noch mehr Augenfarbe und kannst noch mehr drin. Wie heißen die denn? Die Populetten.
Speaker 3
Ja, die. Die Popoletten. So, die sind weg.
Speaker 2
Genau ja, die sind aber eher untenrum. Alles weg, alles rausgerissen.
Speaker 3
Rausgenommen.
Speaker 2
Nehmt mir alles raus.
Speaker 3
Pimpanellen.
Speaker 2
Die Pimpanellen. Und tatsächlich, seitdem Mineralwasser kümmere ich mir gerne rein. Habe jetzt natürlich ein Riesenpfandproblem, ist klar.
Speaker 3
Hol dir doch gerade das Mal den Aufstreamer.
Speaker 2
Nee, das will ich nicht. Warum nicht? Das wäre ich demütigend.
Speaker 3
Nee, es gibt ja auch in schick und cool.
Speaker 2
Nee, aber ich habe Angst vor Druck. Alles, was so Gasflaschen und Propan-kataparena und wirklich so Hochdruckdinger will ich nicht. Ich hatte schon wirklich panische Angst vorm Hochdrucktopf. Dieser Drucktopf, wie heißt der? So dieser Kochtopf, wo enorm viel Druck drin ist.
Speaker 3
Ich lasse dich hängen. (lachen) Ich lasse dich zappeln.
Speaker 2
Du zappelst gerade wie wild über die Leitung. Heiß Kartuschenkartopfe. (kichern)
Speaker 3
Hochdrucktopf?
Speaker 2
Ja, Hochdrucktopf.
Speaker 3
Was macht ihr denn damit? Reiskocher.
Speaker 2
Nee, da kannst du alles drin kochen. Air Fryer. Hey, du kennst doch einen Hochdrucktopf.
Speaker 3
Air Fryer. Mikrowelle. Das ist wirklich-- Das wurde auch zum Beispiel... Von Heinrich Himmler.
Speaker 2
Bei den Bombenanschlägen beim Boston Marathon (kichern) haben die solche Töpfe benutzt. So, nein, aber nur als... Aber gar nicht als... Die Folge ist ein bisschen Downer. Die Folge ist ein bisschen ein Downer, aber (räuspert) mir geht es ja, mir geht es ja, ahm mir geht es nur um die Beschreibung. Du kannst damit auch herrliche (lacht) Kartoffelgerichte machen. Du musst damit nicht Anschläge. Aber es geht auch.
Speaker 3
Weißt du, wer auch im Soft Summer ist? Anders Breivik. Soft Summer.
Speaker 2
So, ähm ich habe einfach Angst vor Druck. Immer wenn ich, du kennst ja manchmal, wenn du mit dem Zug fährst, fährst du an diesen Lagerhöfen vorbei, wo einfach mal sechs, sechzehn Millionen Spulen liegen. (kichern) So, dass wir einfach auch irgendwie, das sind noch nicht mal alle Spulen Deutschlands. Also es gibt noch viel mehr Spulen.
Speaker 3
Wenn du von Hamburg nach Köln fährst, kommst du ja an einem Bahnhof dabei, wo das ganz extrem der Fall ist.
Speaker 2
Ja genau, ganz viele Metallspulen. Ah, Spulhauptstadt?
Speaker 3
Ja. Das ist meine Heimatstadt.
Speaker 2
Ah, die coolen Spulen aus Karman.
Speaker 3
Du meinst diese braunen Spulen?
Speaker 2
Genau, diese Metallspulen. Ich denke mal, dass es nur Leitungen sind. Drahtspulen, einfach Leitungen. Es ist eine Leitung. Genau. Aber ich denke mir, das ist so viel Spule. Aber es gibt wahrscheinlich von diesen Lagerhöfen noch hunderte in ganz Deutschland. Mhm Also die Gesamtmenge ist schwer zu erblicken. Mhm Und da fährst du dann vorbei und dann kommt so ein Gasflaschendepot mit unendlich. Und ich denke mir: „Oh, da ist so viel Druck drin, Alter. Der Gesamtdruck dieser Anlage pro Quadratmeter geht also sechzig Bar locker hoch. Kein Problem. Ja Und ich denke mir, es ist so viel Druck und ich werde wirklich ein bisschen nervös, wenn ich den Wörter fange, weil ich denke mir immer, das ist so ein Domino-Day-Effect, dass wenn eine Gasflasche so: „Ich kann nicht, ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr, hilf mir, ich kann nicht mehr. (knallt) Ja, genau. Oder (knallt) und dann die daneben auch (knallt) und dann fallen die alle so um und dann knallen die alle raus.
Speaker 3
Das ist ja der Film Oppenheimer, wo die ja im Grunde Angst hatten, dass es eine Kettenreaktion auslöst.
Speaker 2
Genau, ja. Das ganze Universum verschluckt.
Speaker 3
Mach doch da den Film in kleinen, mini klein, als deutsche Adaption, dass du einfach Angst hast, dass dein Gasflaschendepot...
Speaker 2
So, ich habe Angst vor Druck. Deswegen, noch mal ganz zurückzuspulen, äh kam ich beim Tauchen auch nicht weiter. Ich war ja im Tauchkurs und habe da gelernt, wie man Finger bricht, Beine bricht, Knöchel bricht, also Genick, Rückgrat, alles Rippen.
Speaker 3
Manchen, den du retten willst, musst du das Genick brechen, sonst stirbst du.
Speaker 2
Genau. Also manchmal, wenn die wirklich nerven, dann breche ich dir den Kopf. Ich übrigens. Dann breche ich dir einfach den Schädel kaputt.
Speaker 3
Was gerade mein neues Nischenhobby ist. Wir machen einen Folder auf. Wir haben den Folder Color Theory aufgemacht jetzt. Ja Unterfolder, gerade in meinem neuen, meines Nieschen-Hobbies.
Speaker 2
Moment mal. Du hast gerade zu schnell gescrollt. War da ein Porn? In Farb-Theory?
Speaker 3
Ja, Farb-porn.
Speaker 2
Wie Farb-porn? Was soll das sein? Du meinst, wenn zwei Komplementärfarben zusammen... Na ja, also... Aber wenn die Farben einfach gemischt und dann entsteht eine neue Farbe.
Speaker 3
Ja, aber in dem Farb-Porn wird das explizierter dargestellt.
Speaker 2
Wenn du sagst, Orange besteht aus Gelb und Rot, aber das ist ja einfach, die werden einfach... Gelb und Rot, ey. Ja, aber die werden einfach gemischt. Das ist ja nichts. Da gibt es keine Erotik oder so.
Speaker 3
Gelb trifft Rot. Rot macht eigentlich so eine Handflexaufgabe bei Gelb. Und dann, klar, dann ist es ein bisschen länger da. Blau ist gerade raus zum auf Montage. (kichern) Ja. Gibt es Teil zwei, Blau und... Ja ja ja. Und dann ehhh...
Speaker 2
Aber das ist einfach professionell. Ist einfach ein Handwerker.
Speaker 3
Ja.Damit so richtig gemischt.
Speaker 2
Einfach gemischt. Also gerührt. Und dann gehen wir weiter.
Speaker 3
Boating accidents.
Speaker 2
Oh, das ist in colour theory drin.
Speaker 3
Nur wenn man sagt, mein Leben ist in Farben.
Speaker 2
Und ein blaues Boot treffen sich am Suezkanal. So, und das blaue Boot drückt das grüne Boot an die Wand und greift ihm schön an die Schlange.
Speaker 3
Ich will nur sagen, dass es gerade mein neues Nischenhobby ist. Boating Accidents angucken, Idiots in boats, weil das Spannende an Booten ist. Die Art Mensch, die Boote hat, oft betrunken. Super reich, nichts zu verlieren, keinen Sinn für Objekt, kein Gefühl für Material oder irgendwie. Das hat jemand gemacht. Und ich muss auf Leute aufpassen und fühlt sich wie Jack Sparrow. Alle fühlen sich wie Jack Sparrow. Und die fahren reckless herum und bauen furchtbare Unfälle und sehen aus wie die größten Vollidioten. Das ist meine wirklich Nischen interessequelle. Die fahren ins Stege rein, weil sie es nicht aushalten. Die sind alle betrunken und dann fahren die so weird und dann fährt ein Mast, fährt in die Brücke rein und der Mast bricht und man denkt so Idiot. Oft sieht man ob es die Pannenshow damals oder sowas habe ich eigentlich nie gelacht, weil ich immer Mitleid hatte mit den Leuten. Oh ja, wow. Dann fällt das fette Kind beim Skifahren hin. Leute, das ist wie uncool. Das war schlecht. Das ist das Schlimmste ihres Lebens.
Speaker 2
Wurde auch noch gefilmt. Und jetzt muss er sich auch noch bei Upsi Pannenshow filmen. Kriegt wahrscheinlich noch nicht mal die 1000 € dafür.
Speaker 3
Was? 500 € vielleicht, wenn überhaupt. Hat niemals jemand die bekommen. Nein, wisst ihr? Und bei denen denke ich mir, alle haben das verdient. Denen tut es auch nicht weh. Und dann gibt es ja dieses fantastische Video von diesen vielen Leuten auf dem Boot, was vorne so fix gefilmt ist, hin und her schlackern, die eigentlich immer ein bisschen schlimmer. Und das Video ist wirklich wie. Jemand, der so einen Volume Regler aufdreht und die schlackern immer mehr hin und her, bis alle aus dem Boot fallen. Da kann ich nicht ganz laut darüber lachen.
Speaker 2
Ich muss auch sagen, solche solche Unfallvideos sind immer bei mir so zwischen zieht sich alles zusammen und super lustig. Und ich finde, je mehr Spaß die Leute im Moment des Unfalls haben, desto lustiger wird es wieder für mich. Also wenn die so Sonnenbrille, Bikini, Drink, Party und dann crash. Das ist für mich tendenziell eher lustiger. Und das auf Booten ist man glaube ich eher selten jetzt wirklich deprimiert.
Speaker 3
Jetzt kommt unser Farbkreis umgemünzt auf Humor, weil wir haben ja drei Dimensionen im Humor. Es gibt von von ungefährlich, also ungefährlicher Humor, der niemandem wehtut. Bis Anthony Jeslnik ist alles dabei. Das ist die eine Dimension. Das andere ist dann auch noch sowas wie Empathie. Wie geht es den Leuten im Video? Ist z.B. ein. Wie nennt man das dann?
Speaker 2
Also ich kann nicht lachen, wenn der sich wirklich wehgetan hat.
Speaker 3
Richtig? Genau. Wie nennt man dann sowas? Streng genommen fällt es auch ein bisschen in die erste Kategorie, aber ich wäre dafür, dass wir einen Kreis machen für Humor. Und bei dir ist natürlich eine Kugel. Ich bin einfach.
Speaker 2
Ich bin ein bisschen müde, einfach gerade nach diesen ganzen Farbsachen, die ich mir vorstellen musste, weil es ist leider ein auditives Medium. Ich musste mir die Farben nur vorstellen. Das hat mich schon mal angestrengt. Und jetzt werde ich langsam müde, weil du von Kreisen in da ist.
Speaker 3
Ich denke von Grafik kreisen im dreidimensionalen Traum. Also denk an eine Kugel, aber.
Speaker 2
Ein Kreis, eine Kugel in einem dreidimensionalen.
Speaker 3
Kugel ist eine dreidimensionale.
Speaker 2
Und wir haben einmal, sagen wir mal provokanter Humor zu Softhumor. Wir haben Empathie ist die zweite Achse. Was? Die dritte Achse? Wo ist Donald Duck? Also, wo ist also wo?
Speaker 3
Eine Einfachheit und Complexion.
Speaker 2
Einfachheit und Hautfarbe. Okay, jetzt bin ich an Bord.
Speaker 3
Complexity. Also, Einfachheit. Donald Duck rutscht auf einer Banane aus. Ja. Andere Richtung ist ein Mathematiker joke, den nur Leute verstehen mit sehr viel Grundwissen. Richtig.
Speaker 2
Und jetzt? Donald Duck rutscht auf der Banane auf. Wäre ein sehr simpler Witz, der von der Empathie auch recht niedrig ist. Also ich muss mir keine Sorgen machen, dass Donald Duck sich wehgetan hat, weil Donald Duck existiert nicht mehr. So, und da muss ich mir keine Sorgen machen.
Speaker 3
Weil er verstorben ist in einem furchtbaren.
Speaker 2
Er ist verstorben bei dem Boston Marathon. Auf der Provokanz ebene geht, oder? Also Ente rutscht auf Banane aus. Also auf allen drei Skalen niedrig. Okay, so und jetzt ganz links unten dein Beispiel.
Speaker 3
Dein Boston Marathon Witz wäre nicht so lustig gewesen. Ein Tag vor Form. Das stimmt. Ja, ist richtig.
Speaker 2
Das ist eine treffende Analyse. Ich habe auch Mitleid mit dem armen Comedian, der nine eleven Joke.
Speaker 3
Vor nine eleven am.
Speaker 2
18. September gemacht. Nein, am 10. Sep. Doch am 10. Sep. gemacht hat.
Speaker 3
Schreit er rum in seinem eigenen Witz. Also das ist wichtig. Zeit, Timing, Witze über nine Eleven vor nine eleven.
Speaker 2
Die können nicht vierdimensional sein, Stefan, das funktioniert nicht.
Speaker 3
Witze jetzt über nine Eleven können lustig sein. Witze an nine Eleven terrible. Witze vor nine eleven verdächtig. Sehr verdächtig.
Speaker 2
Aber für eine kleine Gruppe Menschen sehr lustig.
Speaker 3
Sehr lustig.
Speaker 2
Für die Entführer extrem lustige Insider vor nine eleven. Danach ist das auch weg.
Speaker 3
Leben nicht mehr. Die meisten.
Speaker 2
Ja, das stimmt. Rest in hell.
Speaker 3
Jesus, diese Folge ist fucking weird.
Speaker 2
Es ist auch Summerfolge. Ist eine Summerfolge. Die steht nicht jedem. Ja, weil ich finde, man könnte genauso zu dem Farbtest könnte man ja auch einen Podcast Test machen. Wir kriegen immer ganz viele Nachrichten. Hey, was könnte ich denn statt ein Podcast UFO hören? Und da gehen uns langsam auch die Empfehlungen aus, ehrlich gesagt.
Speaker 3
Nein, Woti, stopp. Weißt du, unser Problem ist auch, wir können Marketing nicht.
Speaker 2
Ja, das ist richtig.
Speaker 3
Wenn du jetzt so was sagst, wir kriegen viele Nachrichten, wo Leute nach anderen Podcasts fragen. Aber spannend, dass das aussagt.
Speaker 2
Ja, sie mögen.
Speaker 3
Den Podcast nicht, aber sie vertrauen auch irgendwie dem Geschmack.
Speaker 2
Ja, ja, das würden sie.
Speaker 3
Ihr könnt alle anderen fragen, welchen Podcast sie lieber hören.
Speaker 2
Aber das ist also da bräuchten wir auch Hilfe, dass wir eine Analyse machen, vielleicht von den Ohren, von Gehörkammer, Ohrenkamera. Ich habe eine Ohrenkamera im Gehörgang reinfilmen und dann einfach mal gucken, welcher Podcast passt da jetzt dazu?
Speaker 3
Genau. Ja, finde ich super. Super Idee. So machen wir das.
Speaker 2
Ja, ich habe jetzt ein bisschen Tinnitus, glaube ich.
Speaker 3
Neues Problem.
Speaker 2
Neues Problem. Körperlicher Verfall setzt sich fort. Und ich dachte, Tinnitus, ich kenne das von Yoko. Yoko hat Tinnitus gehabt oder hat er noch? Und er hat erzählt, das ging los in Phasen, wo er sehr viel Stress hatte. Und dann dachte ich mir, ach so, ich habe keinen Stress. Eigentlich. Fährt ein Auto fährt laut ein Auto vorbei. Auto durch die Wand. Und da dachte ich mir, ich habe eigentlich kein so stressiges Leben. Und jetzt mal im Vergleich zu einem Feuerwehrmann, der immer diese Stange hoch und runter rutschen muss oder Stefan Tietze, der irgendwie zu Hause sitzt und ständig Urlaub macht und da rechts nach links muss. Das einzige Problem ist, welche Farbe soll jetzt das T Shirt haben, das ich heute anziehe? Dann dachte ich, okay, nicht so wild. Und ganz verrückterweise, ich war wirklich sehr entspannt. Ich lag auf einer Matratze, aber ohne Decke. Also es war keine Einschlaffsituation, sondern ich lag einfach auf der Matratze, wirklich so mit den Armen verschränkt, also wirklich wie so entspannt. Ich lag auf der Decke.
Speaker 3
Mhm.
Speaker 2
Und das sind, finde ich, entspannende Momente, wo du auf der Decke deines Betts liegst. (übersprechen 00:00:04) So mit verstrickten Armen. Also wirklich fast so Stockfoto Image Entspannung-
Speaker 3
Ja.
Speaker 2
-und plötzlich Tinnitus.
Speaker 3
Ah.
Speaker 2
Und ich dachte mir: "Nee." Manchmal hast du ja auch so einen hellen Ton, der dann gleich wieder weggeht. Und ich dachte mir, das muss sowas sein, weil ich habe gerade wirklich super entspannt.
Speaker 3
Ja, aber manchmal kommt es ja genau in solchen Momenten. Also ich kenne das, äh, Kopfschmerzen an Sonntagen. Äh, tatsächlich habe ich 'ne Zeit-
Speaker 2
Leider. Verdammt. War ja auch ein guter Titel.
Speaker 3
The, the, the Queen of the Grace and their Headaches at Sunday.
Speaker 2
(lacht) Ja, könnte der Untertitel sein. The, the Queen of Grace, Kopfschmerzen am Sonntag. Auch Englisch und Deutsch gemischt. Das passt doch durch eigentlich.
Speaker 3
Mir gefällt auch auf Englisch das Grace und Graaaace. Also Grace.
Speaker 2
Grace.
Speaker 3
Auch beides.
Speaker 2
Queen of Grace.
Speaker 3
Gefällt mir alles gut.
Speaker 2
Okay.
Speaker 3
Genau, aber, äh, an, an Tagen, an dem einzigen Tag in der Woche, wo ich eigentlich, äh, nicht gearbeitet habe, hatte ich Kopfschmerzen.
Speaker 2
Okay. Okay.
Speaker 3
Das war eine Zeit, da habe ich sehr viel gemacht. Da habe ich, äh, da war Uni parallel zu Neo Magazin, erste Staffel. (übersprechen 00:01:12)
Speaker 2
Ah, okay, ganz, ganz lang her. Okay. Als du dir noch deine Lorbeeren verdienen musstest, auf denen du dich heute ausruhst.
Speaker 3
Auf denen ich mich seit lei-- seit Jahren-- Die sind inzwischen zu Nesseln geworden, ähm, in denen ich jetzt hocke.
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Aber das, äh, ja, da habe ich sehr viel gearbeitet, sehr viel, äh, gemacht, kaum Privatleben. Und das war eine Zeit, da habe ich immer sonntags Kopfschmerzen gehabt.
Speaker 2
Okay.
Speaker 3
Also genau an diesen Situationen, wo man sich mal auf die Bettdecke legt.
Speaker 2
Weil du, weil dein Körper dann gesagt hat, hier fehlt was. Ich, ich bin so viel Stress gewohnt, jetzt muss ich Stress machen selber.
Speaker 3
Stress ist der einzige Moment, wo ihm auffällt, dass es ihm nicht gut geht, weil er muss sonst immer funktionieren. Und dann hast du irgendwie Adrenalin oder so was, oder so Momente, in denen du funktionieren musst. Kennst du ja auch, Bühnenadrenalin. Ähm, dann geht es so, also da hat man mega funktioniert plötzlich und das Gehirn funktioniert schneller. Aber sobald du die Bühne verlässt, bricht dann wieder die Krankheit über dich herein.
Speaker 2
Mhm. (lacht) Ja, das ist unser Leben.
Speaker 3
Als jemand, der hinter der Bühne immer zusammenbricht, was ich aus erster Hand erfahre. Ähm...
Speaker 2
Teilweise, wenn ihr genau guckt und Stefan geht von der Bühne, man kann teilweise noch zwischen den Spalt im Vorhang noch sehen, wie er zusammenbricht.
Speaker 3
Wie er schon liegt. Wie er schon wieder am Boden liegt, wie er eingeschlafen ist.
Speaker 2
Wie er schon in die nächsten Nesseln sich reinlegt und einfach da drin liegen bleibt. (übersprechen 00:02:13) Das ist für mich auch ein Problem, weil Stefan muss nach 'nem Auftritt erst mal zwei Stunden schlafen. Und ich weiß oft nicht, soll ich schon gehen? Soll ich ihn, also, liebkosen im weitesten Sinne? Soll ich ihm eine Decke überlegen?
Speaker 3
Nicht, ich hab dir schon mal gesagt, ich fände es zumindest schön, wenn er in der Nachricht liegt. Weil, wenn wir zusammen einen Auftritt hatten und ich schlafe ein und ich wache auf und du bist nicht mehr da-
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
-immer unschönes Gefühl.
Speaker 2
Ja, ja.
Speaker 3
Wenn du aber dann zumindest eine Nachricht hinterlässt, so irgendwie, es war schön mit dir. Ähm, hier ist meine Telefonnummer, wir sehen uns. Bis bald.
Speaker 2
Du hast meine Telefonnummer, aber ich-
Speaker 3
Ah ja.
Speaker 2
-äffel die noch mal.
Speaker 3
Ne, ich meine aber so eine Nachricht wäre halt schöner.
Speaker 2
Okay. Mhm. Okay. Mehr Zettel. Mehr Zettel. Okay.
Speaker 3
Jetzt wo du dieses Schwarz trägst... Not a fan.
Speaker 2
Ja, nee, ich sehe es auch nicht.
Speaker 3
Schwarz weg.
Speaker 2
Ich sehe es auch nicht.
Speaker 3
Weiß weg. All deine Farben. (lacht) Du hast schwarz und weiß, 'ne? Gehe ich eigentlich auch immer.
Speaker 2
Kannst du jetzt zumindest mal mit diesem dämlichen Mythos aufräumen? Schwarz ist keine Farbe und so 'n Nonsens.
Speaker 3
Oh, weiß ich nicht.
Speaker 2
Was man ständig hört. So was immer dieses, der Daumen ist kein Finger, Weiß ist keine Farbe. Und ich denke mir- (übersprechen 00:03:14)
Speaker 3
Erdbeeren sind Nüsse. Doch, ist es schon. Weil-- (lacht) Weil was soll das-- Also natürlich ist es 'ne Farbe, du-- Das sind diese Pedanten, die dann immer sich an solchen Sachen aufhängen, die, wo jedes Gespräch immer: „Wie kriege ich dieses Gespräch jetzt dazu, zu schwarz oder weiß zu kommen, damit ich sagen kann, dass Weiß keine Farbe ist?" Ja, ich habe mir jetzt, ähm, ich habe mir ein neues Auto gekauft, ein Audi A8 in, äh, weißer Farbe. (schreit)
Speaker 2
Was, was heißt 'n?
Speaker 3
(lacht)
Speaker 2
Der Autohändler hat mich gefragt: „Soll's rot, grün oder weiß sein?" Ich habe gesagt: „Weiß." Also warum...
Speaker 3
Das stimmt, 'ne?
Speaker 2
Das ist so ein Nonsens.
Speaker 3
Die Bank, äh, bei Auto, jeder weiß, beim Autokauf steht dann da, du musst 'ne Farbe auswählen. Du kannst weiß dann klicken.
Speaker 2
Ja, natürlich.
Speaker 3
Bäm. Die Bank.
Speaker 2
Vor allem, also, wenn du schon dieser Nervpedant bist, dann liefer doch bitte 'ne Alternative. Was ist denn weiß sonst? Also alles ist irgendwas. Nichts ist nichts. Alles ist in irgendeiner Kategorie drin. Und wenn ihr ja mal, wenn du sagst, ähm, "Boah, fuck, ich habe echt Probleme mit meinem Finger. Ich habe mir 'nen Daumen gebrochen."
Speaker 3
Daumen sind keine Finger.
Speaker 2
Äh, ja, was denn dann?
Speaker 3
Ein Da-Da-Ein Daumen-- Ein Zwergplanet. (lacht)
Speaker 2
Der direkt Ohnmacht macht. Ja, das ist das Problem. So, was, was denn dann?
Speaker 3
Was ist Pluto denn dann?
Speaker 2
Ja, genau. (übersprechen 00:04:41) Was ist Pluto-- Sehr gute Frage. Was ist Blu-- Ja, Pluto ist ein Zwergplanet.
Speaker 3
Wenn Erdbeer 'ne Nuss ist und Erdnüsse 'ne Frucht sind, dann haben wir vielleicht als Menschheit 'n Fehler gemacht.
Speaker 2
Richtig.
Speaker 3
Dann sind wir vielleicht falsch abgebogen.
Speaker 2
Ja, ja.
Speaker 3
Wenn Pluto kein Planet ist und die Sonne kein Planet, wenn Sterne keine Planeten sind, (übersprechen 00:05:03) wenn die Erde kein Stein ist, wenn die Menschen aus Wasser bestehen und die Gurke auch, wenn weiß keine Farbe ist und der Ablativ-
Speaker 2
Kein Fall.
Speaker 3
Kein Fall, dann können wir jetzt Feierabend machen.
Speaker 2
Wir machen Feierabend. Erst wenn die, erst wenn weiß eine Farbe ist und Erdbeer 'ne Frucht und der Daumen ein Finger, dann kann die Menschheit wirklich anfangen, loszublühen.
Speaker 3
Wir alle drehen durch gerade ein bisschen. Die ganze Welt dreht durch. Despoten, überall Despoten.
Speaker 2
Du kommst aber-- Ich stand im Stau. Ich stand im Stau, vor mir ganz Kölner Innenstadt, voll Despoten. Ich denke mir: Sagt mal, Leute, geht's noch? (übersprechen 00:05:46) Warum hat niemand die Demokratie verteidigt? Jetzt haben wir hier überall Despoten, an jeder Ecke Despoten bei Starbucks. Ich watte mir die Beine in den Kopf.
Speaker 3
Ja, deswegen, 'ne, war das ja damals mit dem Anschlag, ähm, beim, beim Köln-Marathon so. (übersprechen 00:05:57) Timing, Stefan, Timing.
Speaker 2
So, ähm. (übersprechen 00:06:01) Ich glaube, das war ein gutes Timing. Danke für die Folge. Vielen Dank, dass ihr mit dabei wart. Herzlich willkommen. Wir kamen jetzt leider nicht zu euren Fragen, aber das machen wir dann nächste Woche. Bis dahin, haut rein.
Speaker 3
Wir reichen wieder nach. Macht's gut.
Speaker 2
Macht's gut. Tschüss. Wir heben ab.
Speaker 3
This has been a colourful Worst Bird Production.