Speaker 1
(Musik wird eingeblendet) ARD.
Speaker 2
Mal angenommen, der Golfstrom stoppt.
Speaker 3
Fällt dann unsere Heizung im Meer aus? Flüchten wir in Europa vor Kälte und wenn ja, wohin?
Speaker 1
(Musik)
Speaker 2
Hallo, ich bin Justus Kliss und schön, dass ihr da seid.
Speaker 3
Ich bin Bianca Schwartz und wir begrüßen euch aus dem ARD-Hauptstadtstudio.
Speaker 2
Bianca, wir sprechen ja jetzt über Klimawandel, aber wir kommen aus 'ner total entgegengesetzten Richtung, weil für mich ist Klimawandel ja eigentlich immer nur, es wird immer heißer. Die Erderwärmung, ne, diese berühmten eins Komma fünf Grad, die wir überschreiten. Aber weil es immer heißer wird, kann es sein, dass es in Europa empfindlich kälter wird.
Speaker 3
Ja, das klingt ja völlig paradox, aber es ist tatsächlich so, dass zu diesen verschiedenen Auswirkungen vom Klimawandel gehört, also wenn's immer wärmer wird, dass die AMOC zusammenbrechen könnte und dann wird's nicht heiß in Europa, sondern richtig, richtig kalt, also so eiszeitkalt.
Speaker 2
AMOC klingt komisch, hört sich auch komisch an. Ich kannte bislang nur tatsächlich den Golfstrom, aber das ist nur 'n Teil, äh, der AMOC und das ist die Abkürzung für Atlantic Meridional Overturning Circulation. Ich verschone euch mit weiterem Englisch von mir. Übersetzt heißt das, das ist die atlantische meridionale Umwälzbewegung. Auch nicht viel besser.
Speaker 3
An dieser Stelle bin ich dir sehr dankbar, dass du das jetzt einmal auf Englisch gesagt hast. Ähm, aber wir wissen, wie es heißt. Können wir uns irgendwie drauf einigen, dass wir das den Rest der Folge einfacher vielleicht formulieren.
Speaker 2
Ja, statt atlantische meridionale Umwälzbewegung sagen wir einfach jetzt, äh, AMOC-Heizung oder Meeresströmung. So.
Speaker 3
Diese gewaltige Meeresströmung, die sorgt dafür, dass es bei uns in Europa relativ mild ist, warm ist, gemäßigte Zone mit allem, was dazugehört.
Speaker 2
Mhm. Und wären wir in einer Zukunft, in der die AMOC zusammengebrochen ist, würde sich auch das Wetter, die Temperaturen in Europa dramatisch ändern und die Tagesschau der Zukunft könnte sich dann so anhören.
Speaker 1
(Jingle) Seit die Vegetationsperiode in Deutschland wegen des arktischen Winters nur noch vier Monate beträgt, ist die Zahl der industriellen Gewächshäuser stark gestiegen. Die vielen Klimaflüchtlinge aus anderen europäischen Ländern können so inzwischen mit mehr als eintausendzweihundert Kalorien pro Person und Tag versorgt werden.
Speaker 3
(Hintergrundmusik) Tausendzweihundert Kalorien. Ey, ich bitte dich, das ist deutlich weniger als mein Tagesbedarf als Frau im Sitzen, wenn ich sonst nichts mach, also vielleicht atmen.
Speaker 2
Ja, du musst jetzt 'n bisschen mehr machen, aber das ist (lacht)-
Speaker 3
Ja.
Speaker 2
Das ist wirklich, wirklich wenig. Und in, ähm, unserem heutigen Gedankenexperiment gehen wir davon aus, dass das tatsächlich geschehen ist. Die AMOC ist zusammengebrochen und die Auswirkungen darauf, was wir essen, wie wir leben, wo wir Urlaub machen, das wär dann echt massiv anders und das würden wir nicht allmählich, sondern sofort merken.
Speaker 4
Es wär wirklich eine ganz massive Störung in der Funktionsweise des Klimasystems mit wirklich zum Teil sehr unabsehbaren Folgen.
Speaker 2
Das sagt Stefan Rahmstorf, der ist Professor, leitet die Abteilung für Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, dem sogenannten PIK, und ist außerdem Professor für Physik der Ozeane an der Universität in Potsdam. Das sind ganz schön viele Ps jetzt.
Speaker 3
Professor Physik Potsdam, also Doppelprof. Der Typ kennt sich wirklich richtig gut aus mit Ozeanen und Klima.
Speaker 2
Ja, der forscht seit fast dreißig Jahren über Klimaveränderung und Meeresströme und Stefan Rahmstorf hat mir von 'ner neuesten Studie erzählt, die niederländische Wissenschaftler gemacht haben. Da hat 'n Computer sechs Monate lang ein Modell durchgerechnet und um das überhaupt durchzurechnen, mussten sie tausend Computer zusammenschließen, weil das so eine riesige Datenmenge war und so 'n komplexer Rechenvorgang.
Speaker 3
Ja, und dann sind die zu diesem Ergebnis gekommen, dass diese Meeresströmung zusammenbrechen kann und dass das wesentlich früher passieren könnte als bisher gedacht. Die ganze Zeit meinten Wissenschaftler, ja, das kann passieren, aber nicht vor zweitausendeinhundert. Und jetzt diese neuere Studie sagt, so ab zweitausendfünfzig, ne, das ist in fünfundzwanzig Jahren- Ist alles möglich.
Speaker 2
Ja, zweitausendfünfzig klang jetzt eben noch ganz gut, aber wo du sagst fünfundzwanzig Jahre, das, ähm, das erlebe ich ja noch. Also könnte ich-
Speaker 3
Ja, nein, hier die Sinnflut kannst du hier, kannst du vergessen.
Speaker 2
Ja, ist okay. Also, ähm, Stefan Rahmstorf hat sich diese Studien noch mal für uns auch angeschaut und hat mir erklärt, wie kalt es nach dem Modell in Europa werden könnte.
Speaker 4
Dann ist es wirklich sehr krass. Dann sinken die Wintertemperaturen in Norwegen vierzig Grad zum Teil und in einem wahnsinnigen Tempo drei Grad pro Jahrzehnt. Wir haben jetzt hier weltweit eins Komma drei Grad in über hundert Jahren Erwärmung bekommen und wenn es dann um drei Grad pro Jahrzehnt absinkt, also die Folgen können sehr krass sein. Das ist auch während der Eiszeit mehrmals passiert, dass die AMOC abgerissen ist mit entsprechend krassen Folgen.
Speaker 3
Mhm. Und am krassesten wäre nach diesem Modell jetzt der Temperaturunterschied rund die Stadt Bergen in Norwegen. Und ich hab einfach mal geschaut, ne, welche Temperaturen haben die jetzt grade im Winter. Im Durchschnitt so knapp unterm Gefrierpunkt. Ich hätt ehrlich gedacht- dass es in Norwegen viel, viel, viel kälter ist jetzt schon, ne. Aber in unserem Szenario wären dann minus vierzig Grad im Winter durchgehend.
Speaker 2
Das ist ja wie in der Antarktis.
Speaker 3
Mhm.
Speaker 2
Also wie gesagt, das ist 'ne Modellrechnung, aber daran sieht man, wie viel Kraft in dieser Heizungsanlage steckt, die da im Ozean unterwegs ist und wie wichtig die AMOC für uns in Europa ist. Und es wären davon ziemlich viele Länder betroffen, sagt Stefan Rahmstorf, wenn diese Heizung ausfällt.
Speaker 4
Wir sehen ja bis heute bereits eine Abkühlung über dem nördlichen Atlantik, so westlich der Britischen Inseln, südlich von Grönland und Island. Und diese Kälteblase, wie wir das nennen, würde sich ausdehnen über Landgebiete. Irland, Island wären als Erstes betroffen mittendrin, auch ganz Großbritannien, Skandinavien. Würde dann eben tatsächlich kälter werden.
Speaker 2
Ganz schön viele Länder, ne? Und wenn sich das Klima ändert, also wenn es tendenziell im Norden immer kälter wird, hat das eben auch Auswirkungen aufs Wetter, hat er mir erzählt, denn die Folgen wären häufigere Stürme, Überschwemmungen und Hagel.
Speaker 4
Grade dieses Extremwetter wird ja oft von den Temperaturkontrasten in der Atmosphäre angetrieben. Also der Kontrast zwischen den warmen Subtropen und den kalten Polargebieten zum Beispiel oder zwischen Meer und Land gebieten. Und diese Kontraste werden eben verschärft, wenn die AMOC abreißt, grade in Europa. Also wir sind hier schon am stärksten betroffen.
Speaker 3
Ey, ich bin ja so 'n Typ, ich jammer so ab Oktober, ne, jammer ich los, dass es mir zu kalt ist. Und heute, an diesem sehr, sehr, sehr verregneten Dezembertag, an dem wir hier, äh, in Berlin aufzeichnen, sind hier entspannte fünf Grad plus. Jetzt stell dir mal vor, du bist in Norwegen, es ist monatelang saukalt. Was macht das denn mit den Menschen? Also ganz ehrlich, ich würd da weg wollen, definitiv.
Speaker 2
Hmm, ja, aber es geht ja tatsächlich, Bianca, nicht nur ums Wohlfühlen, wobei ich, äh, I feel you, ich versteh das. Aber, äh, die Frage ist ja, wie überleben die Menschen da überhaupt, ne? Wo kriegen die ihre Lebensmittel her und wie geht da Landwirtschaft? Das hab ich auch mit Stefan Rahmstorf besprochen und der bezieht sich auf eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, immer diese Organisation mit diesen langen Namen, kurz OECD.
Speaker 4
Es gibt eine Studie von der OECD, die sich mit den Regionen befasst, die für Weizen- und Maisanbau geeignet sind und die kam zu dem Schluss, dass die Landfläche, die dafür geeignet ist, sich mehr als halbieren wird, wenn die AMOC abreißt. Also wir reden hier schon über dramatische Auswirkungen.
Speaker 2
Also weltweit halbieren, ne? Das ist, find' ich auch dramatisch.
Speaker 3
Das ist ganz schön krass. Ich hab auch, als du das grade gesagt hast, ne, mit der Landwirtschaft, klar, so draußen aufm Feld bei minus vierzig Grad noch irgendwas anbauen, ist nicht mehr. Wenn wir jetzt mal kurz in Norwegen bleiben, da ist es mit der Landwirtschaft jetzt schon schwierig, weil's halt eben kalt ist. Aber es gibt widerstandsfähige Pflanzen wie Hafer, Kartoffeln, Wurzelgemüse, so Karotten, Sellerie und so 'n paar Beerchen, die wachsen jetzt.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 3
Aber nicht mehr, wenn da-Vierzig Grad weniger sind?
Speaker 2
Ja, also die Frage, wie kommst Du an frische Lebensmittel, wenn Du da draußen aufm Feld eben nicht mehr anbauen kannst und auch vielleicht nicht alles importieren willst? Mhm. Mal abgesehen davon, dass die Nachbarländer ja in unserem Szenario auch nicht so gut liefern können, die sind ja selbst betroffen.
Speaker 3
Wir haben mal so stichprobenartig bei unserer Recherche bei zwei der größten landwirtschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland angerufen und wir wollten wissen, was forschen die denn zu kälteresistenten Pflanzen? Für mich 'n bisschen überraschend, beide Institute haben diese Forschung tatsächlich grad so gar nicht aufm Schirm, ne. Die sind beschäftigt mit hitzeresistenten Mhm. Pflanzen. Also die haben wahnsinnig viele Forschungsprojekte, wo sie sich die Frage stellen, wie macht man jetzt denn zum Beispiel Weizen resistenter gegen eine krassere Sonneneinstrahlung, aber nicht anders rum.
Speaker 2
Klar, aber in unserem Szenario müssten wir die Pflanzen ja nicht vor der Sonne schützen, sondern eben vor der Kälte. Und da bräuchte es dann sicherlich so spezielle Gewächshäuser und ganz schön viele und die müssten auch geschlossen sein und es gibt es ja auch schon. Das heißt vertical farming. Vertical Farming?
Speaker 3
Also vertikaler Bauernhof.
Speaker 2
Genau. Nicht horizontal, ne, so lang, sondern Also
Speaker 3
hoch in den Himmel. Ein Bauernhof hoch in den Himmel. Genau. Das wirst Du mir gerade erzählt.
Speaker 2
Ja, und deine Verwirrung kennt Lina Steinbrink ziemlich gut.
Speaker 5
Sodass man im Hier und Jetzt an etwas arbeitet, was sich vielleicht jetzt grade noch manchmal 'n bisschen verrückt anhört und was auch ehrlicherweise beim Familienfest sehr schwierig ist, der Oma zu erklären, was ich eigentlich beruflich mache.
Speaker 2
Ja, das klären wir jetzt auf. Also Lina Steinbrink ist siebenundzwanzig Jahre alt und arbeitet bei V Greens. Das ist 'n vertical Start-up mit zwanzig Mitarbeitenden aus Nordrhein Westfalen.
Speaker 3
Wo genau?
Speaker 2
Achtung, in Essen.
Speaker 3
Ja, ja okay, wo sonst?
Speaker 2
So viel Kalauer muss sein. Also Lina Steinrich hat mir erklärt, dass es beim vertical farming vor allen Dingen darum geht, auf wenig Fläche mit effektivsten Mitteln möglichst nachhaltig viel Gemüse und Obst zu produzieren. Und die Arbeitsumgebung dort erinnert aber eher an 'n steriles Labor ah als an den Bauernhof.
Speaker 5
Man muss einmal durch eine Luftschleuse gehen, dass einmal alles abgepustet wird, dass eben keine äußeren Schadstoffe oder sonstigen Einflüsse direkt reinkommen, zieht sich einmal 'n Schutzanzug an, auch mit Haube auf der Haare übern Bart, was auch immer. Das sieht dann immer sehr schön lustig aus, wenn man da reinkommt. Dann ist es erst mal relativ, ich glaube, desillusionierend, weil es ist erst mal eine Industriehalle.
Speaker 3
Schutzanzug? Also ja, Du hast gesagt, steriles Labor Schutzanzüge.
Speaker 2
Ja, ja, also die Pflanzen müssen deshalb besonders geschützt werden, hat Lina mir gesagt, weil sie da ohne Pestizide, also ohne Pflanzengift arbeiten, ne. Also alles so natürlich wie möglich halten und das macht die Pflanzen natürlich auch 'n bisschen empfindlicher.
Speaker 3
Okay, das war der erste Punkt, an dem ich grad im Kopf hängen geblieben bin. Der Zweite war Industriehalle. Das clasht jetzt wirklich mit meiner, ich geb zu, sehr romantischen Vorstellung, weißt Du, von so Erdbeerfeldern, wo ich im Frühjahr mit meinem Körbchen drüber laufe.
Speaker 2
Ich sehe dich auch mit Strohhut. Mhm.
Speaker 3
Ja, genau das, ja.
Speaker 2
Ja, die Illusion muss ich dir leider nehmen. Es hat eher was von Hochregallageratmosphäre.
Speaker 5
Wie eine große Wand aus Röhren kann man sich das quasi vorstellen. Und diese Röhren haben immer versetzt so kleine Auslässe. Einmal nach links, einmal nach rechts, sodass quasi auch auf beiden Seiten der Wand Pflanzen wachsen. Und aus diesen kleinen Auslässen kommen dann die Pflanzen raus. Aber im Endeffekt sind es einfach mehrere Reihen an Röhren aneinander, wo die Pflanzen rauskommen.
Speaker 3
Sie erzählt es wirklich super, ne. Also hier die Erdbeeren aus den Röhren und da hast Du so Löchlein. Kann ich mir vorstellen, aber ich hark grad noch, also die müssen doch irgendwo Erde haben. Steht dann oben an der Röhre dauernd jemanden, kippt die runter, weil weißt Du, die rieselt ja durch. Mhm. Ich wie funktioniert das?
Speaker 5
Nun, Die sitzen da in einer Nährstofflösung. Das heißt, es gibt auch keine Erde. Die Pflanzen sitzen direkt im Wasser, das eben durch Nährstoffe angereichert wird, sodass die Pflanzen immer genau das kriegen, was sie grade brauchen. Und das Licht ist quasi drumherum.
Speaker 3
Okay, ich find das megafuturistisch, was sie grad erzählt, aber okay, Erdbeeren im Schrank. Ich vermute mal dann tatsächlich, wenn sie von 'ner Industriehalle spricht, superhoch bis unter die Hallendecke. Mhm. Wie erntet sie denn? Also wie kommt man denn da ran?
Speaker 2
Ja, das ist tatsächlich ziemlich bequem. Also an diesen Regalen, wo die Erdbeeren dranhängen, sind hast Du mehrere Etagen. Und eine KI sorgt dafür, dass die weiß, wann die Erdbeere reif ist. Und dann gibt's sozusagen son Signal von der Erdbeere oder von der KI, Achtung, ich bin jetzt reif, ihr könnt mich ernten. Dann geht die Nachricht an die Erntehelfer, die kommen mit ihren Schutzanzügen, steigen da auf diese Ebenen, auf die verschiedenen und nehmen die Erdbeere im Grunde genommen wie son Buch aus 'nem Regal, packen die ins Körbchen und dann gibt's da so kleine Rutschen und das Körbchen rutscht dann auf diesen Rutschen, die so schneckenförmig sind, nach unten. Also echt total bequem, keine Sonne von oben, kein Staub von unten. Mhm. Du musst dich nicht bücken und kannst dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr ernten.
Speaker 3
Okay, das ist definitiv eine andere Art von Romantik, aber ich kann mir vorstellen, dass ich da also fast genauso viel Spaß hätte, wenn ich auf sonem regulären Erdbeerfeld im Dreck rumkrabbel. Ahh Das Gute ist definitiv, da gibt's mehr als einen Erdbeermonat im Jahr, oder? Das kannst Du doch dauernd machen.
Speaker 2
Das stimmt. Dauernd fünfundsechzig Tage im Jahr kannst Du nicht naschen, weil du ja 'n Mundschutz anhast, weil da die Erdbeeren
Speaker 3
Stimmt, der Mundschutz. Okay, das ist jetzt wieder unromantisch. Ich frag mich nur, ich mein, Erdbeeren, nice to have, ich lieb Erdbeeren, aber satt machen Erdbeeren halt nicht, ne. Das sind wir mehr so bei den Kartoffeln. Ja, oder Reis oder was weiß ich. Und jetzt grad so Reis, Kartoffeln kann ich mir nicht vorstellen mit Röhrchen. Ja. Nährstofflösung.
Speaker 2
Stimmt, konnte ich mir auch schwer vorstellen, aber Lina Steinbrink hat mir gesagt, dass es da eigentlich kaum Grenzen gibt.
Speaker 5
Insgesamt kann man aber sagen, dass man erst mal eigentlich alles in einer vertical farm anbauen kann. Also auch Reis, Kartoffeln, Weizen. Wenn man jetzt auf den reinen Anbauprozess guckt, ist das alles möglich. Die Frage ist son bisschen in der Wirtschaftlichkeit. Das heißt, ja, die Grenzen von vertical farming liegen im Endeffekt dann darin auch zu gucken, für welche Gemüsesorte, welche Früchtesorte macht es Sinn und für welche ist es wirtschaftlich einfach nicht tragfähig?
Speaker 2
Und da spricht sie genau den Punkt an, ne, weil das nämlich total energieintensiv ist, was die da machen. Du brauchst total viel Strom für das ganze Licht, für die Wärme, diese Hallen zu betreiben. Und deshalb sind die Erdbeeren aus ihrer vertical farm auch noch deutlich teurer als die aus der Freilandproduktion. Und ihr Ziel ist es aber, in der Zukunft so zu produzieren, dass die Preise sich ungefähr angleichen an die Mhm. Die Du auch ausm Supermarkt kennst. Und sie forschen mit sehr vielen Instituten, weil sie sich natürlich in den Prozessen noch verbessern müssen. Und ist ja noch 'n junges Unternehmen und die machen das, in der Zukunft besser zu werden.
Speaker 3
Ja, okay. Aber wenn man da jetzt wirklich noch 'n bisschen was reinfließen lässt in Forschung, Unternehmensgeist, ich kann mir das schon als eine gute Zukunftsoption vorstellen tatsächlich.
Speaker 2
Das ist übrigens auch die Motivation, warum Lina Steinbrink da arbeitet.
Speaker 5
Der Gedanke zu sagen, okay, ich kann hier Teil der Lösung sein und eventuell sind's dann unsere Farmen, die in fünfzig Jahren irgendwie hier den Unterschied machen, dass die Leute auch noch mal frisches Obst und Gemüse kriegen und sich gefühlt nicht nur von Graupen ernähren müssen, wenn man jetzt an Stories von früher denkt.
Speaker 2
Mal angenommen der Golfstrom stoppt, das ist heute unser Szenario, speziell dass die AMOK zusammenbricht, also diese Nordatlantik Strömung, unsere Heizung für Europa. Und wenn das alles so kommen sollte, dann werden die Menschen fliehen, und zwar aus zwei Richtungen, vor der Kälte im Norden und vor der Hitze im Süden.
Speaker 3
Flucht innerhalb von Europa, ne, das kennen wir in dem Maß bis jetzt ja eigentlich nicht, ne. Was wir kennen, sind so Wirtschaftsflüchtlinge aus Osteuropa, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine natürlich. Aber so Flucht von Nord nach Süd und andersrum im großen Stil, das wär wirklich eine komplett andere Geschichte.
Speaker 6
Und da stellt sich die Frage, wo gehen die Menschen hin?
Speaker 3
Das ist Hans Vorländer, Politikwissenschaftler, Migrationsforscher, der macht sich da Gedanken drum. Er ist nämlich Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung und er ist der Vorsitzende des Sachverständigenrats Integration und Migration. Und grade dieser Sachverständigenrat, der hat sich in den letzten Jahren intensiv mit diesem Thema Flucht und Migration aus Klimagründen befasst.
Speaker 6
Junge Leute werden auf jeden Fall wegziehen, Ältere werden sich vielleicht einmal überlegen, ob sie ihre angestammte Heimat verlassen. Aber wenn es dieExistenz geht, dann ist davon auszugehen, dass es sich hier massive klimabedingte Migrations- und Fluchtbewegungen handelt.
Speaker 2
Ja klar, und es geht ja die Existenz, ne, weil also selbst wenn du überall Vertical Farming machst, ähm in weiten Gebieten in Norwegen, Schweden, Finnland, Schottland, Irland, Island, wenn ich alles noch richtig aufzähle, das wird unbewohnbar.
Speaker 3
Und wie genau das Wetter in Deutschland jetzt sein wird, das lässt sich bei diesem Klimamodell, das wir uns ja heute so genau angucken, nicht richtig prognostizieren. Aber klar ist, es wird schon wärmer sein als in Norwegen und in allen anderen Ländern, die du grad aufgezählt hast.
Speaker 6
Wenn es so sein sollte, dass Deutschland einigermaßen auch wohltemperiert ist, nicht zu kalt, nicht zu warm, dann wäre Deutschland, wäre auch Frankreich vielleicht solche Zielländer. Und dann gibt es natürlich riesige Herausforderungen. Zu viel Raum hat Europa auch nicht. Deutschland beispielsweise ist relativ dicht besiedelt, dann ist da nicht mehr sehr viel Platz.
Speaker 2
Wir waren ja in unserem Beispiel eben in Norwegen, wenn wir da mal bleiben, das ist ungefähr so groß wie Deutschland. Da leben aber nur rund fünf Komma fünf Millionen Menschen. In Deutschland sind's rund vierundachtzig Millionen. Also wir sind auf gleicher Fläche hier fünfzehnmal mehr Menschen als die Norweger.
Speaker 3
Ja, da kann man jetzt sagen, ach komm, die fünfeinhalb, die kriegen wir auch noch unter. Aber-
Speaker 2
Die können ja nicht alle in die Uckermark, aber ja. (lachen)
Speaker 3
Ja, und es gibt ja halt auch noch 'n paar Länder mehr als nur Norwegen.
Speaker 2
Stimmt, ja stimmt.
Speaker 3
Und deswegen kommt's zu Verteilungskämpfen in diesem Szenario, meint Hans Fräulender.
Speaker 6
Wir streiten uns den knapper werdenden Wohnraum. Wird man dann Sammelunterkünfte wieder haben oder gibt es im privaten Sektor genügend Wohnungen? Und da wissen wir jetzt schon, dass das sehr, sehr knapp ist, heute schon. Und auch bei Kindergartenplätzen, bei Schulplätzen, das ist ja ganz extrem wichtig, dass Kinder, die ein Grundrecht haben auf schulische Ausbildung, auch eine Verpflichtung, dass sie in die Schule gehen, dass da genügend Plätze vorhanden sind.
Speaker 2
Puh, wenn ich mich da jetzt so reindenke, also diese Vorstellung hat für mich schon das Potenzial, dass es zumindest Angst oder sehr großes Unwohlsein macht. Also Hungersnöte, Verteilungskämpfe, äh klingt 'n bisschen nach Bürgerkrieg, Recht des Stärkeren. Also puh, auf sone Gesellschaft hab ich aber echt keinen Bock, Bianca.
Speaker 3
Okay, warte, warte, warte. Kurz zur Erinnerung, ne. Wir sind hier in einem Modell, das ist 'n Gedankenspiel. Wir gucken ja gleich auch noch mal drauf, ne, wie realistisch ist es denn, dass das wirklich so kommt? Aber ich hol dich jetzt sofort aus deinem Weltuntergangsszenario. Bitte, das ist- Hans Fräulender meint, die Geschichte könnte schon 'n paar positive Seiten haben für uns und für andere. Stichwort zum Beispiel Fachkräftemangel.
Speaker 6
Natürlich Gesundheitsversorgung, das ist eins der ganz großen Probleme. Man könnte natürlich andererseits wieder argumentieren, ja, wenn so viele gut ausgebildete Skandinavierinnen und Skandinavier nach Deutschland kämen, dann haben wir auch genügend Ärzte.
Speaker 2
Das ist ja echt jetzt mal eine schöne Vorstellung. Also ich warte auf meinen Facharzttermin nicht wie sonst so üblich zwei Monate, sondern nur noch eine Woche. Okay, aber der Preis wär' ein bisschen hoch.
Speaker 3
Ja, okay, der Preis ist hoch, aber das ist auch immer eine Frage der Perspektive. Wir entfernen uns mal kurz von dem deutschen Blick, weil es könnte wirklich noch ganz andere Gewinner geben in diesem Szenario, und zwar die Länder, die jetzt grade eher so auf der Verliererseite Europas stehen, zumindest wenn man wirtschaftlich drauf guckt. Deutschland wäre wahrscheinlich in unserem Gedankenexperiment nicht das attraktivste Land für eine Flucht, weil wir wären in Westeuropa von diesem Temperaturabsturz viel stärker betroffen als unsere osteuropäischen Nachbarn.
Speaker 6
Von Polen bis Rumänien, Bulgarien und selbst Ukraine, wenn sie denn dann ihre Freiheiten wieder hätten und ein autonomes Land werden innerhalb der Europäischen Union, hat riesige Flächen für die Produktion von Getreide. Also da könnten ganz, ganz neue wichtige Rollen für die ostmitteleuropäischen Staaten erwachsen, die dann auf einmal die großen Versorger für Skandinavien, West- oder Südeuropa sind, die viel stärker unter diesen Klimawandel leiden.
Speaker 2
Also was unsere Szenarien immer so auslösen, also an an Ideen plötzlich, äh also wir fliehen dann in die Ukraine, vorausgesetzt, da herrscht dann wieder Frieden und arbeiten dann vielleicht auf 'nem echten Feld draußen als Erntehelfer im Matsch.
Speaker 3
Wenn die Meeresströmung Amok zusammenbricht, dann hat das auch Auswirkungen auf die Meeresspiegel, also wie hoch steht das Wasser? Weil diese Meeresströmung sorgt dafür, dass es neben Ebbe und Flut sone weitere Ausgleichsbewegungen auf den Meeren gibt. Ist super kompliziert, das im Detail zu erklären, aber sich so grob vorzustellen, die Amok zieht ebenfalls Wasser, ne, von einer Stelle der Erde auf die andere.
Speaker 2
Ja, es ist schwer vorzustellen, aber also auf jeden Fall steigt der Meeresspiegel.
Speaker 3
Nicht weltweit gleich, dafür in manchen Regionen extremer, aber also auf deine Urlaubsplanung, das wird sich definitiv auswirken.
Speaker 2
Komm, du hast doch sone Karte mitgebracht. Ich zeig zeig mir die mal. Wenn ich mir die Karte jetzt so angucke hier, dann einmal mit dem Flugzeug über den Atlantik und ach, da land ich doch in New York.
Speaker 3
New York, Städtetrip bei dir angezeigt. New York und die komplette amerikanische Ostküste wären tatsächlich von diesem Anstieg der Meeresspiegel am allermeisten betroffen, ne. Weil das Wasser, das da ist, wird nicht mehr rübergezogen zu uns Richtung Europa, ne. Das heißt, da ist der Anstieg vom Meeresspiegel am krassesten. Und wenn du jetzt New York sagst, dann betrifft das in erster Linie Brooklyn, Lower Manhattan und die Gebiete so rund Jamaica Bay. Was New York auch als Problem haben wird, ähm, die haben ja superviele U-Bahnen. Und die sind wahnsinnig schlecht geschützt, ne. Das heißt, du kannst davon ausgehen, New York hat das große Problem, da arbeiten die auch grade dran, dass das alles zufließen wird, aber die haben schon angefangen. Da läuft das Projekt Big You. Die bauen grad Deiche, die bauen Flutwände auf, die schütten Parkanlagen auf, eben auch diese drei Stadtviertel zu schützen.
Speaker 2
Okay. Lass noch mal Amerika vielleicht raus, aber es gibt ja auch in Europa schöne Städte. Ähm, ich war tatsächlich noch nie in Lissabon, da würde ich gerne mal hin. Bordeaux wär auch noch super und ach Amsterdam auch ganz cool.
Speaker 3
Okay, gucken wir mal auf die andere Seite vom Atlantik dann, ne. Lissabon in Portugal kriegt 'n Problem mit Erosion, weil das sehr, sehr nahe ans Meer gebaut ist. Bordeaux könnte komplette Stadtgebiete verlieren, allerdings gar nicht unbedingt ans Meer, sondern rund den Fluss Garonne, der spaltet sich da son bisschen auf, wird komplett volllaufen. Amsterdam und Rotterdam liegen im Rheindelta unter dem Meeresspiegel, wie sechzig Prozent der Niederlande massive Überflutungen drohen da. Aber auch da, ne, da wird schon grade in den Niederlanden natürlich viel in Deiche investiert.
Speaker 2
Okay, also ich seh schon, der Kreis meines Urlaubs ah gebietes schränkt sich noch 'n bisschen weiter ein, aber es gibt ja auch schöne Städte, die nicht so am Meer liegen. London zum Beispiel oder Hamburg, oder?
Speaker 3
Hamburg für deinen Kurztrip, meinst Du?
Speaker 2
Ja.
Speaker 3
Ja, okay, lass das noch mal durchdenken. Das stimmt, London liegt so ungefähr sechzig Kilometer weg von der Nordseeküste. Bei Hamburg sind's sogar ungefähr hundert Kilometer.
Speaker 2
Ja, das reicht doch, oder?
Speaker 3
Aber du weißt ja, was Hamburg regelmäßig hat?
Speaker 2
Sturmflut.
Speaker 3
Sturmflut, ne.
Speaker 2
Ah, und das wird dann mehr.
Speaker 3
Und London noch 'n bisschen näher dran. Also das Risiko, dass Hamburg und London regelmäßige Sturmfluten bekommen, ist in diesem Szenario hoch.
Speaker 2
Okay, ich guck noch mal auf die Landkarte hier 'n bisschen weiter nach hinten. Guck mal hier, Asien, da ist doch wirklich, also komm.
Speaker 3
Asien ist ja aktuell schon am stärksten vom Klimawandel betroffen, ne. Also Manila, die Hauptstadt der Philippinen ist die am stärksten betroffene Stadt weltweit jetzt schon vom Klimawandel, schon ohne dass die Amok zusammenstürzt, kämpfen die gegen Überschwemmungen.
Speaker 2
So, also ähm, ja, aber aber es wird ja kälter. Also dann könnte ich an der Ost- und der Nordseeküste wahrscheinlich Skifahren, oder?
Speaker 3
Ja, das geht. Also 'n bisschen Optimismus muss hier noch bleiben, da eröffnen wahrscheinlich die Skipisten, das kannst du machen.Okay, wir müssen so ein bisschen raus jetzt aus dieser Urlaubsdepression, glaube ich.
Speaker 2
(lacht) Na ja.
Speaker 3
Wir haben ja wirklich gerade ein krasses Szenario durchgespielt. Einmal angenommen. Wie realistisch ist es, dass es überhaupt so kommt? Das müssen wir unbedingt kennen.
Speaker 2
Ja, da sagen verschiedene Studien verschiedene Dinge. Aber was klar ist, die Amok schwächt sich ab und das schon seit vielen Jahren. Und die Amok ist auch schon öfter zusammengebrochen in der Erdgeschichte. Danach gab es immer eine Eiszeit. Aber wann es zu diesem Kollaps kommen könnte und was das heißt in einer Welt, die momentan immer heißer wird, da müssen ehrlich gesagt noch ein paar Superrechner viele Modelle durchrechnen. Das ist echt noch nicht klar.
Speaker 3
Die einen sagen, das könnte so ab zweitausendfünfzig schon so weit sein, die anderen sehen das nicht vor zweitausendeinhundert. Aber ganz wichtiger Punkt: Diese Klimamodelle, die denken auch nicht alles mit. Die haben ja schon eine riesige Masse an Daten. Aber selbst dieses Modell, das wir euch vorgestellt haben, mit diesen über tausend zusammengeschlossenen Rechnern, dass da sechs Monate herumgerechnet hat. In diesem Modell ist nicht mit eingepreist, dass die Erde ja gleichzeitig wärmer wird durch den Klimawandel.
Speaker 2
Mhm. Aber damit die Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt, möglichst gring bleibt und wir das nicht erleben, unsere Kinder das nicht erleben, unsere Enkel das nicht erleben, dann müssten wir jetzt was machen, sagt Klimaforscher Stefan Rahmstorf.
Speaker 4
Es gibt nur eine Möglichkeit, das Risiko zu minimieren, und das ist so schnell wie möglich aus fossiler Energienutzung aussteigen und mit Top-Priorität versuchen, das Pariser Abkommen noch einigermaßen einzuhalten, also möglichst nahe an den eins Komma fünf Grad zu bleiben und nicht zu weit drüber hinaus zu schießen. Jedes Zehntelgrad zählt hier, um das Risiko zu verringern.
Speaker 3
Also das Schlimmste, was uns passieren könnte, wäre glaube ich, so 'ne Klimawandelmüdigkeit, ne? Weil wir können was tun, jedes Zehntelgrad. Wir dürfen nur nicht denken, "Na ja, Klimawandel, habe ich jetzt schon tausendmal gehört."
Speaker 2
Klingt so einfach, wenn er es sagt, ne? Aber na ja.
Speaker 3
Lass doch mal zusammenfassen, was wir heute mitgenommen haben.
Speaker 2
Im schlechtesten Fall könnte es so kommen.
Speaker 7
(Hintergrundmusik)
Speaker 2
Weil die Wissenschaft nicht vorhersehen kann, wann die Meeresströmung Amok zusammenbricht, werden wir davon überrascht und sind nicht gut vorbereitet. Innerhalb weniger Jahrzehnte wird es dramatisch kälter, die Meeresspiegel steigen, komplette Küstenregionen und Städte werden überflutet. Es kommt zu mehr Extremwetter. Stürme und Hagel vernichten die Ernten. Menschen fliehen kreuz und quer durch Europa. Es drohen Hungersnöte und Unruhen.
Speaker 3
Es kann natürlich aber auch ganz anders kommen. Weil wir die Wissenschaft ernst nehmen, sind wir gut vorbereitet. Wir haben schon seit vielen Jahren massiv in die Erforschung vertikaler Farben investiert, in große Deichanlagen für die Küsten. Die Länder in Europa arbeiten enger zusammen, die Fluchtbewegungen werden gesteuert und so sind genügend Lebensmittel da für alle. Das Leben wird ganz anders, aber wir können uns damit arrangieren.
Speaker 2
Ja, so oder so könnte die Zukunft aussehen. Aber wir müssen auch über die Zukunft von diesem Podcast reden, Bianca. Für das Team, das den Podcast hier seit fast fünf Jahren macht, ist bald Schluss.
Speaker 3
Ja, und deshalb planen wir eine Abschiedsfolge und dafür möchten wir von euch wissen, was waren denn eure liebsten Gedankenexperimente, eure liebsten Zukunftsszenarien, die wir hier durchgespielt haben? Welches Szenario hätten wir unbedingt mal machen sollen? Und überhaupt, ne, schickt uns gerne Feedback und am liebsten 'ne Audiobotschaft an malangenommen@tagesschau.de.
Speaker 2
Genau, wir wollen euch hören und die letzte Folge vom bisherigen "Mal angenommen"-Team gibt es ausnahmsweise schon in einer Woche. Und ich verrate jetzt mal, ich würde sagen, die wird episch, ganz anders, speziell historisch, (lacht) wie auch immer. Ein paar Superlative fallen mir bestimmt noch ein. Bis dahin macht's gut.
Speaker 3
Auf bald.
Speaker 7
(Musik)