Speaker 1
(intro musik) ARD.
Speaker 2
Mal angenommen, es gibt den Superakku.
Speaker 3
Muss ich mein Handy dann nie wieder aufladen und hilft der sogar dem Klima?
Speaker 1
(musik)
Speaker 2
Hey, ich bin Birte Sönnichsen.
Speaker 3
Hallo und ich bin Justus Kliss und alle zwei Wochen spielen wir ja hier in unserem Podcast ein Zukunftsszenario durch.
Speaker 2
Heute eins, das meinen Alltag auf jeden Fall sehr viel leichter machen würde, wenn ich mir nie wieder Sorgen machen müsste, ob mein Handyakku 'n ganzen Tag hält. Denn ich gestehe, mein Handy ist mein Leben. Es ist mein Gedächtnis, es ist mein Kalender, es ist mein Portemonnaie. Also immer schlecht, wenn der Akku schlappmacht.
Speaker 3
Und heute beim Tasche packen hab ich gedacht, wow cool, da sind ja überall Akkus drin in meinen Fahrradlampen, in meinen Kopfhörern, im Tablet.
Speaker 2
Cool denkst du, wenn das so geladen ist. (lachen)
Speaker 3
Powerbank. Ja, ehrlich gesagt, ja, es stimmt, hab ich gestern Abend alles vollgemacht.
Speaker 2
Also 'ne Menge Kleinkram müssen wir jeden Tag laden und bei manchen kommt auch noch was Größeres hinzu. Die müssen abends ihr E-Auto einstöpseln. Und wie cool wäre das, wenn man das nicht mehr so häufig machen würde, vielleicht nur noch einmal im Monat, weil man mit 'nem Auto mit einer Ladung tausende Kilometer fahren könnte.
Speaker 3
Ja und stellen wir uns mal nicht mehr nur das Auto, sondern auch das Flugzeug vor, das würde elektrisch fliegen, dann könnt ich ja ohne schlechtes Gewissen ins Flugzeug steigen.
Speaker 2
Und dann könnte die Tagesschau in der Zukunft vielleicht mal so klingen.
Speaker 1
(Bing) Zum ersten Mal ist heute ein Elektroflugzeug der Lufthansa in Köln-Bonn gestartet. Die Maschine wird mithilfe von leistungsfähigen Akkus angetrieben. An Bord des Premierenfluges nach München waren einhundert Passagiere. In Zukunft will die Airline Elektrolinienflüge innerhalb von Deutschland anbieten.
Speaker 2
Das wär schon 'ne ziemlich coole Vorstellung, Fliegen ohne CO2 in die Luft zu pusten und stattdessen sind Batterien am Flugzeug, die im besten Fall mit Ökostrom aufgeladen wurden. Aber ob das wirklich so kommt, das gucken wir uns gleich noch mal 'n bisschen genauer an.
Speaker 3
Ja, in jedem Fall muss unser Superakku eine ganze Menge können. Und was genau, darüber habe ich mit Maximilian Fichtner vom Helmholtz Institut in Ulm gesprochen.
Speaker 4
Der Superakku ist 'n Akku, der einerseits eine sehr hohe Speicherkapazität hat, der also viel Energie pro Gewicht und pro Volumen speichert. Der Superakku ist 'n Akku, der gleichzeitig sehr, sehr schnell beladbar ist, innerhalb von wenigen Minuten. Das ist 'n Akku, der sehr sicher ist und nicht einfach anfangen kann zu brennen. Und das ist 'n Akku, der auf der Basis nachhaltiger Rohstoffe hergestellt wird.
Speaker 2
Also ich bin total überzeugt. Ich möcht das Ding haben. Es klingt alles zu gut, um wahr zu sein. Wo bekomme ich den her?
Speaker 3
Ja, leider noch nicht im Supermarkt. Also es wird total viel geforscht und vor allem bei den E-Autos geht's da richtig voran. Das hat mir Maximilian Fichtner erklärt.
Speaker 4
Na ja, also im Augenblick, was Stand der Technik ist, ist noch nicht so bei uns angekommen, aber in China fahren da schon einige Modelle rum, tausend Kilometer Reichweite und sie können siebenhundert Kilometer draufladen in zehn Minuten.
Speaker 2
Oh, das klingt auch richtig gut. Ich bin nämlich schon mal mit 'nem E-Auto durch halb Europa gefahren bis nach Italien und es hatte echt ewig gedauert. Ich hab sehr viel Zeit auf Autohöfen verbracht, nämlich alle paar hundert Kilometer musste ich wieder laden und das hat dann mehr als 'ne halbe Stunde gedauert. Also auch da bin ich bereit für den Superakku.
Speaker 3
Na ja, ist klar, ne, du fährst mehr und lädst weniger. Also das wär auf jeden Fall eine echte Zeitersparnis.
Speaker 2
Das macht's für viele E-Autos sicher attraktiver, wenn die Akkus irgendwann besser sind. Aber wie klappt das? Warum gibt's das jetzt schon? Wie sieht die Batterie aus? Wie hat die sich verändert?
Speaker 3
Also ich könnt jetzt ganz viele technische Details nennen, aber ganz grob liegt's am Aufbau der Batteriezellen, hat mir Maximilian Fichtner gesagt.
Speaker 4
Da ist es so, dass man vor einiger Zeit erkannt hat, ich brauch eigentlich gar nicht alle Teile in der Batterie, so wie sie bisher als gesetzt galten, sondern ich kann die unter bestimmten Randbedingungen einfach weglassen. Dadurch wird die Batterie kleiner und leichter. Das heißt, ich krieg die gleiche Energie auf kleinerem Raum bei geringerem Gewicht gespeichert.
Speaker 3
Dann hast du einfach mehr Platz. Da, wo vorher eine Batterie drin war, kannst du jetzt drei sozusagen nebeneinander machen und dann ist auch irgendwie klar, dass das Auto mehr Power hat.
Speaker 2
Klingt total logisch. Wünsch ich mir jetzt also auch für mein Handy, also im Handyakku, alles, was da nicht reingehört, rauswerfen und dann mehrere hintereinander einfach da reinschalten.
Speaker 3
Schöne Idee, aber der Superakku fürs Handy ist noch nicht in Sicht, da-- dafür ist es einfach zu klein.
Speaker 4
Jetzt ist es aber so, in 'nem Handy, da ist praktisch nur eine Batteriezelle drin, ja. Da hab ich diesen Vorteil, den ich gewinnen kann, wenn ich viele zusammenschalte und das auf eine intelligente Art und Weise mache, hab ich da gar nicht. Ja, sondern da muss ich also wenn dann überhaupt in dieser Batteriezelle selber optimieren, da ist sicher auch noch das eine oder andere möglich. Also ich sag mal, dreißig Prozent würde ich schon noch erwarten. Aber ich glaub, wichtig ist es vor allem, dass man das auch schnell laden kann.
Speaker 2
Okay, also 'n bisschen was geht noch, aber dreißig Prozent klingt jetzt nicht wahnsinnig viel.
Speaker 3
Ja und es ist nicht nur einmal im Monat das Handy laden.
Speaker 2
Aber immerhin, vielleicht geht's dann 'n bisschen schneller. Ich werd wahrscheinlich aber trotzdem abends schön mein Handy einstöpseln, damit ich auch sicher sein kann, dass am nächsten Morgen der Handywecker wirklich klingelt.
Speaker 3
Absolut.
Speaker 2
Was ich jetzt mitnehme, ist, den einen Superakku, der in Zukunft überall drinstecken wird, in meinem Handy, im E-Auto, vielleicht in 'nem E-Flugzeug, was es mal geben wird- -den gibt's nicht.
Speaker 3
Nee, die Frage ist immer, wie viel Platz hast du für den Akku und wie viel Power soll er da bringen, wo er eingebaut ist?
Speaker 2
Lass uns vielleicht mal 'n paar Akkutypen durchgehen. Wenn ich ehrlich bin, fällt mir immer nur der Lithium-Ionen-Akku ein. Da frag ich mich auch seit vielen Jahren stell ich mir immer wieder dieselben Fragen, wie war das jetzt noch mal? Soll ich das Handy komplett leer gehen lassen? Lade ich's auf hundert Prozent? Lade ich's besser nur bis achtzig Prozent auf? Und warum macht er eigentlich schlapp bei Kälte?
Speaker 3
Der wird uns auch in Zukunft begleiten, das kann ich schon mal sagen. Und aufm Weihnachtsmarkt wird's auch leider so sein, dass du den besser irgend warm eingeparkt lässt, sonst macht er nämlich schlapp, weil der kälteempfindlich ist. Ähm, also ohne jetzt zu sehr in Details zu gehen, es gibt zwei Batterietypen, die einen sind so Festkörper, da ist keine Flüssigkeit drin und die anderen, da ist eine Flüssigkeit drin, nämlich dieser Lithium-Ionen-Akku, von dem du grade gesprochen hast.
Speaker 2
Und der wird auch in Zukunft in meinem Handy drinstecken?
Speaker 3
Ja, momentan ist das so und surprise, da ist Lithium drin und das werden wir auch in Zukunft brauchen, denn das liefert immer noch am meisten Power von all den Sachen, die man da so reinmachen kann. Aber es wird auch daran geforscht, dass man das durch andere Stoffe ersetzen kann, von denen wir auch mehr haben und an die wir leichter drankommen.
Speaker 2
Und die vermutlich auch billiger sind.
Speaker 3
Ja, das ist ein Punkt, aber auch sicherer.
Speaker 2
Warum? Was ist das Problem mit der Sicherheit bei Lithiumbatterien?
Speaker 3
Na ja, die Flüssigkeit darin kann, wenn's schlecht läuft, äh, sich entzünden, also dann wird der Akku heiß und dann macht's puff. Passiert nicht oft, kann aber gefährlich werden, je nachdem, wo es passiert.
Speaker 2
Äh, zum Beispiel im Flugzeug- -könnte es dann gefährlich werden. Ich bin zum ersten Mal neulich seit sehr vielen Jahren wieder geflogen und war wirklich überrascht, wie viele Sicherheitshinweise es im Flugzeug gab. Achtung, bitte meldet euch sofort oder melden Sie sich sofort, wenn eines der Geräte heiß läuft.
Speaker 3
Ja, ist aber auch irgendwie klar, ne, dass die Airlines da jetzt mehr drauf achten müssen, weil wir alle ja mit, was wir an Akkus rumschleppen, wenn wir auf Reisen gehen.
Speaker 2
Ja, wenn wir durchzählen, das ist das, was wir wahrscheinlich täglich laden, Handy, Uhr, Kopfhörer, vielleicht hast du auch noch 'n Laptop dabei, 'n Akkupack, 'n E-Reader, 'ne Kamera. Da kommen schon echt einige Geräte zusammen mal vierhundert Passagiere oder so.Das ist, äh, das ist echt viel und 'n echtes Problem, wenn die zum Beispiel im Flugzeug Feuer fangen. Und die Flugbegleiterin Anna Flöholm hat uns erzählt, dass sie so 'n Szenario vor jedem Flug durchsprechen.
Speaker 5
Wir haben dann auch so Was-wäre-wenn-Szenarien, die wir dann im Kopf durchgehen. Feuer ist eigentlich mit das Gefährlichste, was in 'nem Flieger passieren kann.
Speaker 2
Und sie hat uns erzählt, dass ihr das tatsächlich auch schon mal passiert ist, also ein überhitzter Akku auf 'nem Flug von San Diego nach München.
Speaker 5
Da hat sich der Passagier direkt bei uns gemeldet, dass sein Laptop aufquillt und warm wird. Also die Batterie ist implodiert im Laptop und wir haben ihn direkt runtergekühlt und haben dann zehn Stunden lang eine Brandwache eingerichtet.
Speaker 2
Brandwache kenne ich ehrlich gesagt hier in Brandenburg nur im Wald. Wenn's im Wald brennt, dass dann Feuerwehrmann sitzt und guckt, dass es nicht wieder aufflammt. Gibt's dann auch über den Wolken. Ich hab aber auch gelernt, inzwischen gibt's sogenannte Lithium-Ionen-Safe-Bags an Bord in den Flugzeugen und da können die Geräte dann rein und werden runtergekühlt. Ja, wir wollen hier natürlich keine Panik machen. Passiert wirklich selten. Auch E-Autos zum Beispiel brennen nicht oft. Da gibt's 'ne schwedische Untersuchung zu und die hat gezeigt, dass Verbrennerautos bis zu dreißigmal häufiger brennen als E-Autos. Okay, also auch wenn's nicht so super gefährlich ist mit den Akkus, die wir haben, dann könnten wir doch in Zukunft in unserem Superakku zumindest dafür sorgen, dass der noch sicherer ist. Ja, es gibt ja jetzt schon 'ne Batterie, die irre Sachen aushält, hat mir Maximilian Fichtner erzählt. Der ist ja Direktor des Helmholtz-Instituts in Ulm für elektrochemische Energiespeicherung.
Speaker 4
Nagelpenetrationstest nennt sich das in der Fachsprache. Dann irgendwie verbiegen, Bending-Test, dann lässt man die aus 'ner gewissen Höhe fallen, schmeißt sie in heißes Wasser rein und noch irgendwas, was ich vergessen hab.
Speaker 2
Das hält die alles aus.
Speaker 4
Das hält die alles aus und die geben gleichzeitig noch die Garantie, dass die Batterie in der ersten Million Kilometer keine Degradationserscheinungen mehr zeigt. Das heißt, die hat keine Reichweitenverringerung während der ersten Million Kilometer.
Speaker 2
Interessant, was man alles so mit Akkus machen kann. Einen Nagelpenetrationstest. Und wer schmeißt seine Geräte nicht gerne in heißes Wasser? Ja, die Forscher nennen das tatsächlich "die sechs Torturen", hat er mir erzählt. Klingt auch ganz so. Also, äh, es gibt jetzt schon Akkus, wie ich gelernt habe, die noch sicherer sind und noch mehr können. Dann komme ich jetzt einmal gedanklich zurück zu unserer Tagesschau-Meldung vom Anfang- -von dem Elektroflugzeug. Ist das also gar nicht so unrealistisch, dass da so 'n Flugzeug in Köln-Bonn abheben könnte und quer durch Deutschland fliegt? Also von Maximilian Fichtner gibt's dazu 'n klares Jein.
Speaker 4
Also ich glaub nicht, dass es, sagen wir mal, in Anführungszeichen, 'n Jumbo-Jet mit 'ner Batterie und vierhundert Leuten an Bord übern Atlantik schaffen wird. Das glaube ich nicht. Aber dass man kleinere Flugzeuge im innereuropäischen Verkehr mit 'ner begrenzten Anzahl von Passagieren oder so was transportieren kann, das halte ich schon für möglich.
Speaker 6
(melodische Musik)
Speaker 2
Mal angenommen, es gibt den Superakku, heißt unser Szenario heute. Und wir haben grad schon drauf geschaut, wie das unser Leben, wie das unseren Alltag konkret verändern könnte. Ja, und vielleicht können wir mit dem Superakku ja auch noch was ganz anderes regeln. Ich hatte es ehrlich gesagt nicht sofort auf dem Schirm, als ich an Superakkus gedacht habe, aber die werden auch eine große Rolle bei der Energiewende spielen.
Speaker 7
Die Akkus werden auf alle Fälle dazu helfen, dass wir vielleicht schon in den dreißiger Jahren klimaneutral sind. Müssen wir ordentlich Sonne und Wind dazu bauen. Ohne Speicher wird's nicht gehen. Die Akkus werden uns helfen.
Speaker 2
Das sagt Volker Quaschning. Er ist Experte für erneuerbare Energie. Ja, und Deutschland will ja klimaneutral werden. Dafür soll Strom in Zukunft aus erneuerbaren Energien kommen, ne, Wind und Sonne, und das soll kräftig ausgebaut werden. Und tagsüber werden wir häufig 'ne Menge Strom aus erneuerbaren Energien produzieren, wenn die Sonne scheint, wenn der Wind weht. Aber was passiert zum Beispiel nachts, wenn die Sonne nicht mehr scheint oder wenn mal Flaute ist und der Wind nicht weht? Dann brauchen wir ja trotzdem Strom und da ist die Idee, ganz grob gesagt, die Akkus werden dabei helfen, das auszugleichen. Ja, da reicht dann aber doch ein Superakku nicht. Das müssen dann wahrscheinlich ganz schön viele sein. Ja, ganze Batteriekraftwerke.
Speaker 7
Das ist die gleiche Akkutechnologie, die wir vom Smartphone oder vom Laptop kennen. Da sind halt wenige Zellen drin. Und wenn ich dann halt jetzt einfach hunderte oder tausende von diesen Zellen zu größeren Packs und zu größeren Batteriespeichern habe, die werden dann meistens in Containern montiert, so in Schiffscontainern, und dann kann man die halt einfach sehr gut transportieren. In China werden die meistens hergestellt. Muss man einmal anrufen und dann kommen die Container, muss man sie aufstellen, bisschen Planungsvorlauf. Aber die Technologie ist spannend, die wird immer billiger, immer besser und deswegen werden Batterien einfach 'ne richtig große Rolle in der künftigen Energieversorgung haben.
Speaker 2
Klingelingeling, ich brauch mal hundert Container, ja. Aber echt so einfach? Das wär 'n mega Akku, cool. Tatsächlich werden diese Kraftwerke auch schon gebaut auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland sind einige ziemlich große geplant. In Förderstädt in Sachsen-Anhalt zum Beispiel. Da soll so 'n Kraftwerk entstehen, das dreißigtausend Haushalte 'n ganzen Tag mit Strom versorgen soll.
Speaker 7
Das wird ja überall gebaut in ganz Europa. Das sind dann Riesen-- Und das geht vor allen Dingen auch schnell. Das ist eigentlich die Energiewende. Wir wollen ja schnell klimaneutral werden. Wir bauen auch richtig schnell Sonne und Wind dazu, deswegen brauchen wir jetzt auch schnell Akkus. Und es gibt ja andere Speicher, so Wasserkraftspeicher, da baut man und plant man zehn, zwanzig Jahre. Wenn ich jetzt in China anrufe, dann steht das Akkukraftwerk nächstes Jahr auf der Wiese.
Speaker 2
So Genehmigungsverfahren in Deutschland, da hab ich jetzt eher so- Da bin ich nicht so unter Strom. Nee, muss man echt-- Aber ich nehme mal mit, so 'n Batteriekraftwerk, das lässt sich viel schneller bauen als andere Speichermöglichkeiten, also Wasserstoff oder Gas zum Beispiel. Ja, und jetzt haben wir ja auch nicht nur 'n kurzfristiges Problem, den Strom zu speichern. Ja, klar. Also den Strom vom Tag für den Abend oder die Nacht speichern. Sondern es gibt auch Zeiten, da verbrauchen wir in Deutschland grundsätzlich mehr Strom und produzieren auf der anderen Seite auch weniger erneuerbare Energien. Im Winter in Deutschland zum Beispiel. Da wär's doch ganz cool, wenn wir so 'nen Langzeitspeicher hätten, schön im Sommer die Sonne ordentlich scheinen lassen und den Akku aufladen und dann im Winter entladen. Ist theoretisch 'ne gute Idee, praktisch eher noch nicht, sagt Volker Quaschning, der Professor für erneuerbare Energien.
Speaker 7
Weil die dafür einfach dann zu teuer sind noch. Da würde man auf andere Speichertechnologien ausweichen. Aber wenn's um, sag ich mal, viele Stunden oder wenige Tage geht, da ist die Batterie einfach heute schon optimal.
Speaker 2
Und diese Batterie, die muss nicht immer gleich so 'n großes, ganzes Kraftwerk sein. Das kann auch tatsächlich 'ne einzelne Batterie sein. Also 'n Superakku bei mir unten im Keller? Ja, ist eine Variante. Der kann im Keller stehen, der kann im, aufm Dachboden stehen. Und es gibt auch Leute, die schon jetzt so 'n Heimspeicher zu Hause haben, wo auch immer. Oder sie haben ihre Batterie vor der Haustür stehen, im Auto.
Speaker 7
Das ist den meisten gar nicht klar, so 'n Auto, so 'n Elektroauto, das kann Strom für eine Woche für 'n Haushalt speichern. Das heißt also, wir werden künftig dann einfach auch die Autospeicher anzapfen. Das heißt, da brauchen wir gar keine zusätzlichen Batterien, die sind einfach schon da und die stehen ja dreiundzwanzig Stunden rum, die kann man anzapfen.
Speaker 2
Ja, klingt total logisch. In Zukunft, also vor allen Dingen in unserem Zukunftsszenario werden ja auch viel mehr E-Autos unterwegs sein und warum sollten wir die nicht als Speicher nutzen? Das bedeutet, da steht jetzt noch 'n bisschen mehr auf unserer To-do-Liste für die Zukunft. Erst mal müsste es mehr E-Autos geben und dann auch überall die technischen Möglichkeiten, dass ich auch mein Auto, meiner Autobatterie anzapfen kann. Also, äh, entweder ich nehme den Strom vom Auto und, äh, betreib damit meine Waschmaschine oder ich koch' damit. Praktisch. Genau. Oder, äh, ich schick den Strom von meiner Autobatterie ins allgemeine Stromnetz. Ja, da hast du, glaub ich, echt 'n Vorteil, wenn du aufm Land lebst, da deine eigene Technik vor der Haustür stehen hast. In der Stadt wird es, glaube ich, 'n bisschen schwieriger.
Speaker 7
Also wenn ich natürlich mein Eigenheim habe, dann muss ich auch gar nicht ins Netz einspeisen. Ich kann dann auch sagen, okay, also jetzt koche ich heut Abend mal mit meinem Autostrom. Also das sind ja auch Möglichkeiten und kaufe nicht den teuren Netzstrom ein. Also das sind natürlich erst mal spannende Sachen. Aber wir brauchen natürlich diese vielen Autospeicher, die wir dann dazukriegen, einfach auch fürs System, weil's ja viel billiger ist, die Speicher, die da sind, schon zu nutzen, als neue dazuzustellen. Deswegen werden wir da Lösungen finden müssen. Wenn wir mal fünfzehn Millionen E-Autos haben, dann können wir mit den ganzen Autobatterien eine komplette Nacht die komplette Stromversorgung in Deutschland überbrücken und es wäre ja schade, wenn wir dieses Potenzial liegen lassen.
Speaker 2
Wow, ey, dass rumstehende Autos mal so nützlich sein könnten. Ja, Deutschland kocht mit E-Autos, die Batteriewäsche, schmutzige Wäsche. (lacht) Die neue Serie mit Birte Senning, ist super. Ja, oder mit deinem E-Auto. (lacht)
Speaker 3
Also bis wir in dieser Zukunft sind, muss aber tatsächlich ja noch einiges passieren. E-Autos müssen erstmal auf der Straße sein und wir brauchen ja dann auch diese ganze Technik, um die Batterien wirklich nutzen zu können.
Speaker 2
Ich find's ja interessant, dass fast alle, mit denen wir gesprochen haben, gesagt haben, mit Blick auf Superakkus oder Kraftwerke oder Speicher, dass da oft die Antwort war: "Ja, so gibt's das in China schon", oder so ähnlich.
Speaker 3
Ja, oder "In China entwickeln sie es gerade."
Speaker 2
Ich habe Volker Quaschning gefragt, wo Deutschland denn da gerade steht.
Speaker 7
Deutschland ist komplett abgehängt. Das macht China momentan aus. Wir, wir waren ja lange Zeit irgendwie damit schick, dass wir Kohlekraftwerke bauen und billiges Gas aus Russland importieren und Verbrennermotoren bauen. Das sind halt alles Technologien, die nicht zukunftsfähig sind. China hat rechtzeitig die Kurve gekriegt. Jetzt laufen wir ein bisschen hinterher. Ich glaube, wir sollten einfach ein bisschen schneller laufen, um nicht ganz abgehängt zu werden.
Speaker 8
(moderne Musik)
Speaker 3
Also Birte, in unserem Gedankenexperiment sind ja sehr viele Batterien, also Akkus im Umlauf, 'ne, im Auto verbaut, in Batteriespeicherkraftwerken.
Speaker 2
Vielleicht zu Hause im Heimspeicher.
Speaker 3
Genau. Und da ist ja jetzt die Frage, wo kommen denn eigentlich die ganzen Stoffe dafür her?
Speaker 2
Und haben wir genug davon? Ich habe ja gelernt, ohne Lithium wird es auch in absehbarer Zukunft erstmal nicht gehen.
Speaker 3
Ja, und das meiste Lithium kommt aus Australien und aus Südamerika und es gibt verschiedene Wege da dran zu kommen. In Australien ist es Bergbau, in Südamerika ist es 'ne andere Technik.
Speaker 2
Wie funktioniert das da?
Speaker 3
Da ist ein großer Salzsee, da wird reingebohrt und dann wird so Wasser-Salz-Gemisch raufgeholt und auf großen Pfannen verteilt und dann verdunstet das. Und was dann übrig bleibt, ist so ein weißes Pulver.
Speaker 2
Das ist dann das Lithium?
Speaker 3
Da ist Lithium drin gebunden und das muss dann erst noch mal gewaschen werden und merkst es schon: Wasserwüste, nicht ganz unproblematisch.
Speaker 2
Also klar ist, keine der Methoden ist super fürs Klima und die Umwelt.
Speaker 3
Ja, und dann kommt ja noch der Transport des Lithiums dazu. Abgebaut wird das in Südamerika und Australien, aber verschifft wird es dann nach China, weil es vor allem da verarbeitet wird.
Speaker 2
Das heißt, es ist nicht gut für die Umwelt und wir sind auch noch ziemlich abhängig von diesen Ländern. Und wenn wir dann in Deutschland in Zukunft auch mehr auf Superakkus setzen, ist das keine gute Idee, so abhängig zu sein. Das sagt Thomas Schmalz vom Fraunhofer Institut in Karlsruhe. Er sagt deswegen, wir sollten auch in Deutschland Lithium abbauen.
Speaker 9
Wir können uns ja nicht darauf verlassen, dass in anderen Ländern für uns Minenprojekte umgesetzt werden. Also wir wollen ja die Akkus haben, wir wollen mit dem Elektroauto rumfahren, wir wollen das Smartphone nutzen. Wieso sollten wir uns darauf verlassen, dass jetzt andere dann diesen zum Teil schmutzigen Bergbau machen? Also, das kann's ja eigentlich nicht sein. Da müssen wir, denke ich, schon auch realistisch sein, dass wir so was dann halt auch machen. Und man möchte natürlich aus strategischen Aspekten auch eben nicht abhängig sein von einzelnen Playern, die dann den Zugriff auf einen gewissen Rohstoff komplett für sich haben.
Speaker 2
Also back to Bergbau-
Speaker 3
Mmm.
Speaker 2
-in Deutschland, sagt er, um nicht andere die schmutzige Arbeit machen zu lassen.
Speaker 3
Ja, und wir haben auch Lithium bei uns in, äh, Europa und auch in Deutschland, also zum Beispiel im Erzgebirge, aber auch im Oberrheingraben. Ehrlich gesagt musste ich gucken, wo das ist. Äh, das liegt zwischen Frankfurt und Basel, das ist da so ein Gebiet.
Speaker 2
Und es gibt Pläne, da das Lithium abzubauen. Volker Quaschning, der Professor für erneuerbare Energien, der hat uns gesagt, es gibt auch Berechnungen, dass da im Oberrheingraben so viel Lithium liegt, dass man dafür dreihundert Millionen E-Autos mit Batterien bestücken könnte.
Speaker 3
Also damit würden wir schon ein bisschen weniger abhängig werden von den anderen Ländern. Aber ist das jetzt wirklich so 'ne gute Idee, einfach mehr aus der Erde zu holen und Umwelt, Klima halt egal?
Speaker 2
Thomas Schmalz, der hat da 'ne klare Meinung.
Speaker 9
Wir können ja nicht die nächsten tausend Jahre immer mehr und mehr neue Rohstoffe abbauen. Das wird einfach nicht funktionieren. Schon allein aus diesem langfristigen strategischen Aspekt muss man immer mehr und mehr in Richtung Recycling und zirkulare Wertschöpfung denken. Das heißt, Recycling spielt einfach 'ne zunehmend große Rolle.
Speaker 2
Bedeutet, wir bauen also in Zukunft nicht einfach immer neue Superakkus, sondern müssen unsere Superakkus zum Teil einfach recyceln.
Speaker 9
Man kauft ja die Rohstoffe, wenn man die Batterie kauft. Und diese Rohstoffe, im Idealfall gibt man die nie wieder aus der Hand, sondern man behält sie dann einfach für sich und verwendet sie wieder und wieder und muss damit weniger neue Rohstoffe einkaufen. Das heißt, es hat 'nen ökonomischen, ökologischen und einen strategischen Aspekt und ist deswegen enorm wichtig.
Speaker 2
Das klingt total logisch, finde ich. Und wenn das technisch geht, warum sollten wir denn das Lithium nicht einfach immer weiterverwenden, aus den alten Akkus rausholen, statt immer neues schmutzig abzubauen?
Speaker 3
Ja, und das Lithium in den Akkus ist ja auch nicht das zentrale Problem. Das kann man je nach Recyclingprozess grundsätzlich immer wieder benutzen.
Speaker 2
Also das verliert seine Power dann nicht am Ende. Wir ersparen euch jetzt die Details. Es wird aber viel daran geforscht, wie genau man die Batterien gut recyceln kann.
Speaker 3
Ja, auch im Forschungszentrum in Jülich zum Beispiel. Da habe ich mit Dina Rolfing gesprochen. Die beschäftigt sich intensiv mit Recycling von Akkus und, äh, da habe ich zwei Sachen mitgenommen. Erstens: Recycling lohnt sich nicht immer.
Speaker 2
Wann lohnt sich Recycling nicht?
Speaker 3
Na ja, wenn man zu viel Energie reinstecken muss, um die Stoffe wieder rauszubekommen. Das geht dann zwar technisch vielleicht, bringt aber nichts für Klima und Umwelt.
Speaker 2
Na klar.
Speaker 3
Und zweitens, man muss gucken, zu welchem Zeitpunkt man eine Batterie recycelt.
Speaker 2
Inwiefern?
Speaker 3
Na stell dir mal so eine Autobatterie vor. Fürs Auto ist sie vielleicht irgendwann zu schlapp, aber, ähm, dann muss man die nicht sofort recyceln, sondern könnte man sie erst noch ins Haus, in den Keller als Heimspeicher stellen.
Speaker 2
Das heißt, fürs Auto zu schlecht, fürs Haus gut genug, das geht?
Speaker 3
Genau, das reicht dann noch. Weil's, ne, die, die Batterie braucht dann nicht die Power, aber speichern kann sie immer noch genug Energie und dann kannst du immer noch Waschmaschine waschen und...
Speaker 2
Ja, haben wir schon gelernt, ne, abends den Herd anwerfen damit.
Speaker 3
Ja, und wenn wir aber den Superakku so clever bauen, dann würden viele Dinge von Anfang an mitgedacht. Nämlich das könnte dazu führen, dass man am Ende sogar Stoffe aus dem Superakku nehmen könnte, um damit Blumen im Garten zu düngen.
Speaker 2
Okay, das ist jetzt noch mal ein ganz neuer Gedanke. Äh, also, crazy. Also ich lerne bisher doch eigentlich immer, Batterien sind giftig, bääh, Sondermüll, gefährlich. Und du erzählst mir jetzt, ich kann damit in Zukunft vielleicht meine Blumen auf dem Balkon düngen.
Speaker 3
Es kommt halt drauf an, was wir in den Superakku reinpacken und wenn man da so Stoffe reinmacht, die man recyceln kann, wäre das von Anfang an schlau.
Speaker 2
Wir halten fest, es wäre richtig gut, wenn wir den Superakku der Zukunft so bauen, dass wir den auch super recyceln könnten. Da haben aber die, die die Akkus gerade bauen, gar kein großes Interesse dran, sagt Thomas Schmalz vom Fraunhofer Institut in Karlsruhe.
Speaker 9
Ja, da liegt aktuell leider der Fokus drauf, Hauptsache der Akku funktioniert ordentlich und was danach passiert, ist nur Nebensache, sagen wir es so. Das ist eine ganz große Forderung, die immer wieder gestellt wird. Das nennt sich Design for Recycling. Dass man Produkte so entwickelt und entwirft, dass das Recycling danach auch möglichst einfach ist. Und der Superakku der Zukunft wäre sicherlich so designt, dass man ihn möglichst einfach wieder auseinanderbauen kann und die Materialien möglichst einfach auftrennen kann und im Idealfall auch ohne aufwendige Prozesse direkt wiederverwenden kann.
Speaker 2
Das ist jetzt so ein klassischer Fall von "Von alleine wird das nicht passieren". Da ist jetzt die Politik gefordert. Wenn wir wollen, dass wir mehr Akkus recyceln, dann braucht es dafür Regeln.
Speaker 3
Ja, aber die gibt es ja schon von der EU. Die hat nämlich festgelegt, wie viel Prozent der ganzen Stoffe, die in den Batterien stecken, recycelt werden müssen. Bis zu siebzig Prozent des Lithiums müssen in Zukunft aus den Akkus zurückgewonnen werden.
Speaker 2
Das macht natürlich Arbeit, ist auch erstmal teurer. Da könnte man auch sagen, das ist vielleicht ein Nachteil für die Firmen in der EU, die das machen müssen, wenn das in anderen Ländern auf der Welt vielleicht nicht so ist.
Speaker 9
Man sollte das nicht so sehen, das ist eine Bürde. Ach, wir müssen das auch noch recyceln. Nein, es ist eine Chance. Es ist eine Chance, die Materialien wiederzuverwenden, damit ökologischer zu sein, das Ganze im Idealfall natürlich auch ökonomisch sinnvoll umzusetzen. Es ist auch einfach ein weiterer Schritt in der Wertschöpfungskette und im Idealfall wird der hier gemacht. Das sind dann am Ende des Tages auch Arbeitsplätze und eben Wertschöpfung, die hier getätigt wird in Deutschland und Europa.
Speaker 8
(moderne Musik)
Speaker 2
Wir wollten heute mit euch keinen Deep Dive in die tiefe Technik der Akkus machen und das Periodensystem durchdeklinieren.
Speaker 3
Wir haben heute über einige Stoffe, die noch in den Akku stecken, gar nicht gesprochen und zum Teil werden die ja unter menschenunwürdigen Bedingungen aus der Erde geholt.
Speaker 2
Umkämpfte Rohstoffe, seltene Erden, wer sie abbaut, wer darunter leidet und wie das alles besser werden kann in Zukunft, das wäre noch mal eine ganz eigene Folge. Ich schreibe es mal hier, (Sos/eos), wie immer, auf die lange Liste von Themen, die wir noch machen sollten.
Speaker 3
Und wir fassen jetzt einfach mal zusammen, was wir aus der heutigen Folge mitnehmen.
Speaker 2
Im besten Fall hat der Superakku viel Power. Elektroautos können tausende Kilometer mit nur einer Ladung zurücklegen. Batteriekraftwerke helfen dabei, dass die Energiewende gelingt und Deutschland seine Klimaziele erreicht. In den Akkus stecken nur wenig kritische Rohstoffe und die Produktion belastet die Umwelt und das Klima kaum. Recycling wird von Anfang an mitgedacht. So können wertvolle Rohstoffe immer wieder verwendet werden.
Speaker 3
So muss es aber nicht unbedingt kommen. Im schlechtesten Fall brauchen wir für den Superakku viele problematische Stoffe, damit er möglichst viel Energie speichern kann. Weil bei der Herstellung nur auf die Leistung geachtet wird, lässt er sich am Ende schlechter recyceln. Das führt dazu, dass wir immer mehr Rohstoffe aus dem Boden holen müssen und dadurch Umwelt und Klima weiter schädigen. Die Akkuforschung kommt in Europa nicht voran, sodass die Abhängigkeit von China immer größer wird.
Speaker 2
Und wie immer wissen wir natürlich nicht, wie die Zukunft wirklich wird, aber vielleicht hilft uns heute dabei der Glückskeks.
Speaker 3
Ich habe auch einen.
Speaker 2
Was steht drin?
Speaker 3
Ich habe ihn noch nicht auf, warte. Ist immer auf Englisch und auf Deutsch.
Speaker 2
Ich liebe meinen. Deine Kompetenz ist unterbewertet.
Speaker 3
(lacht) Großartig. Alles, was Sie anfangen, wird Ihnen gelingen. Ja, danke.
Speaker 2
Ob es wirklich gelungen ist, was du heute angefasst hast, das überlassen wir allen, die es gehört haben. Wenn ihr Feedback zu dieser Folge habt, dann schickt die gerne an malangenommen@tagesschau. De.
Speaker 3
Und wir haben noch einen Hörtipp für euch: Der Podcast-Hörsaal von Deutschlandfunk Nova. Die kümmern sich um das Verhältnis der Menschen im Laufe der Geschichte zum Klima.
Speaker 2
Ja, früher hat sich niemand Gedanken gemacht über Superakkus und schon gar nicht, warum man die recyceln sollte und dass das gut fürs Klima sein könnte.
Speaker 3
Genau. Zu hören in der ARD-Audiothek und unsere Folgen sind da natürlich auch alle.
Speaker 2
Das war es von Mal angenommen für heute. Macht's gut.
Speaker 3
Tschüss.